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Die Kollegin Jaspis hat unter dem Titel „Kein #Aufschrei für Kinder“ das in diversen SZ-Artikeln feststellbare, grundlegende Nicht-Begreifen dessen, was Kindesmißbrauch im Wesen ist, vor wenigen Tagen zu Recht scharf kritisiert (1). Sprachlos war der Wolpertinger über den  Hinweis im Beitrag von Jaspis, daß der Artikel über einen Fall in Indien „Vierjährige stirbt nach Vergewaltigung“ (2), auf den sie Bezug nahm, offensichtlich unter „Reise“ in der SZ zu finden war. Sozusagen eine Info, von der die SZ annimmt, daß sie interessant  für Touristen ist. (Diese Einordnung kann an Hand des Screenshots im Artikel von Jaspis verifiziert werden: siehe die gelb unterlegten Registerkarten links oben).

Zunächst einmal hatte die SZ wieder,wie man es von unserer Qualitätszeitung gewohnt ist, die Fakten durcheinander gebracht. Unter der falschen Überschrift „Fünfjährige stirbt nach Vergewaltigung“ beschreibt sie am 30.4.2013 in einem ersten Artikel die Umstände des Todes eines vierjährigen Kleinkindes (3). Dieser Artikel ist die Grundlage des am 1.5.2013 (ohne Aktualisierungshinweis) geänderten und erweiterten Artikels, in dem es der SZ wenigstens gelingt, das Alter des verstorbenen Opfers sowohl im Titel als auch im Artikel richtig anzugeben und zu erwähnen, daß ein anderes, fünfjähriges Opfer sexueller Gewalt schwer verletzt überlebt hat. (Der ursprünglich kurze und den oben aufgezeigten sachlichen Fehler enthaltende erste Artikel ist jetzt - unkommentiert von der Redaktion - auf der Müllhalde des Ressorts Panorama immer noch zu besichtigen und  aufzurufen).


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Angeblich herrscht bei der SZ das Vier-Augen-Prinzip: Stefan Plöchinger, der Chef der SZ-online-Redaktion, versichert in seiner Kolumne, alle Artikel würden vor Veröffentlichung ausgedruckt und von 2 Paar Augen gelesen (4). Vielleicht sollte man für die SZ eine Brillensammlung veranstalten, denn es ist kaum vorstellbar, wie die insgesamt vier Augen von zwei Korrektoren innerhalb von nur ein paar Zeilen solch grobe Schnitzer (auffällige Inkongruenz von zwei einfachen Zahlenangaben) nicht bemerken. Böswillig könnte man auch annehmen, daß das Thema Kindesmißbrauch für die SZ-Menschen eben ein eher unwichtiges ist, wo es auf detaillierte Recherche nicht ankommt, wie es auch schon Jaspis in ihrem Beitrag bemängelt hat. Sie jedenfalls konnte sich Detailwissen ohne weiteres über das Internet durch die „Times of India“ verschaffen.

Der nunmehr korrigierte, aktuelle Artikel über den Kindesmißbrauch unter den Registerangaben Reise/Asien/Indien  ist - wie sein fehlerhafter Vorgänger – derzeit im Ressort „Panorama“ abrufbar, wo er sich in „bester“ Gesellschaft  in einem bunten Allerlei von Nachrichten befindet: „Dies und Das“ aus aller Welt, für jeden Geschmack etwas.

Die  Foristin Carolin Kugel findet diese Einordnung in die Sparte „Panorama“ allerdings inakzeptabel:



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Dem kann man nur zustimmen, wenn man sich vor Augen hält, was so alles unter „Panorama“ veröffentlicht wird. Zum Beispiel heute (3.5.2013) eine mehr als dümmliche Glosse von Lena Jakat unter dem Titel: „B&B im Vatikan“ (5).


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Lena Jakat stellt sich neue Wohnformen im Alter vor und geht ihrem super-originellen Gedanken nach, wie es wäre, wenn B (für Beatrix) zu B ( für Benedikt) (deshalb B&B im Titel?) in den Vatikan zöge, Benedikt Lammfellpantoffeln trüge und Beatrix mit der unter italienischer Sonne sich weiterhin bewährenden Betonfrisur den mit Tulpen bepflanzten Vorgarten überwache – und zwischendurch spielen die beiden Halma. Dümmer geht’s nimmer. Aber wenn diese Ausgeburt der  Phantasie einer „humorvoll“ sein wollenden Reporterin  - billige Lacher beim „anspruchsvollen“ SZ-Publikum kann man immer ernten, wenn man sich Benedikt XVI vornimmt – es ist schon obsessiv, wie die SZ sich immer wieder an ihm abarbeitet, selbst jetzt noch, wo er abgedankt hat  -  wenn also dieses waaahnsinnig komische Produkt aus der „Hirn“-Region der Vielquasslerin Lena Jakat wenigstens nur der Sparte „Leben“ , dem Sammelbecken der trivialsten aller trivialen Trivialitäten, zugeordnet worden wäre! So aber wird ein Artikel über Kindesmißbrauch als Reise-Info in „Panorama“ eingestellt, gleichberechtigt und gleich gewichtet in derselben Rubrik wie Meldungen über einen neuen Rekord im Verstecken von Cannabis, eine Schauergeschichte über das Auffressen der Leiche einer abgestürzten Frau in den Pyrenäen durch Geier, ein Promiblog, Klatsch über den Thronwechsel in den Niederlanden und eben Lena Jakats mißlungener Glossen-Versuch „B&B im Vatikan“. Wobei man sich schwer vorstellen kann, daß es Lena Jakat bei der Wahl ihres Titels nicht bewußt war, welch weites, auch scheinbar fernliegendes Assoziationsfeld sie damit den Lesern unterschwellig eröffnete: B&B wie in Bed and Breakfast (hach, unausgesprochene schwüle Frage - Beatrix und Benedikt in einem oder zwei Betten?)  und „BB“  – das Markenzeichen der Sexbombe „bébé“ Brigitte Bardot mit dem kindlichen Schmollmund (6) – oder wie in Wikipedia sehr reserviert ausgedrückt - der „erotischen Ikone“ Brigitte Bardot.

Man versteht, weshalb der Artikel über den Tod eines kleinen, vierjährigen Mädchens als Folge sexuellen Mißbrauchs in Indien nach Dafürhalten der SZ genau in diese Rubrik paßt, wo sich auch ein oberflächlicher Flattergeist wie Lena Jakat tummelt! Die widerwärtige Verharmlosung von Kindesmißbrauch – wie von Jaspis zu Recht angeprangert - setzt sich so fort durch die einem Bericht darüber zugewiesene Nachbarschaft mit mehr oder weniger niveaulosen Artikeln  – wie zum Beispiel dem Blödelschmonz von Lena Jakat.


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Der Wolpertinger



Update: So löst die SZ ihr Problem mit Kritik: Abrakadabra-Verschwindibus!

Die SZ unterdrückt Kritik nachträglich – auch noch mehr als 24 Stunden nach ursprünglicher Einstellung eines Kommentars schafft sie sich so Probleme vom Hals. Wenn man den Artikel „Vierjährige stirbt nach Vergewaltigung“ (siehe Fußnote 2) neuerdings anklickt, sind alle Beiträge, die sich aus inhaltlichen Gründen mit der  Einordnung des Artikels in das Ressort „Panorama“ beschäftigten, komplett verschwunden – auch der oben zitierte und durch Screenshot gesicherte Kommentar von Carolin Kugel vom 2.Mai 2013 um 2:11 Uhr. Der Zaubertrick fand irgendwann am Nachmittag/Abend des 3. Mai statt. Gratulation an all die Zauberkünstler von der SZ.
P-err-f-ekt! Der Trick ermöglichte eine im Ergebnis 100%-ig unkritische Rezeption des Artikels! Ganz so, wie sich der „anspruchsvolle“ SZ-Leser das wünscht. Und ganz so, wie sich der Chef der Online-Redaktion Stefan Plöchinger die aktive Mitarbeit seiner „lieben Leser“ wünscht. Denn schließlich hat Stefan Plöchinger für Kritik, die jetzt upgedated sehr schick „Feedback“ heißt, ein eigens dafür zu verwendendes Formular geschaffen, auf dem man der SZ die für sie kostenlosen, schon vorsortierten Korrekturvorschläge - auf geflissentliche, wohlwollende Beachtung hoffend - untertänigst unterbreiten darf. Alles natürlich ganz diskret in einem dunklen Winkel, wo kein öffentliches Auge hinzublicken vermag (siehe Fußnote 4).

P-E-RR-FEKT!



(1) http://www.suedwatch.de/blog/?p=10748
(2) http://www.sueddeutsche.de/panorama/gewalt-gegen-frauen-in-indien-vierjaehrige-stirbt-nach-vergewaltigung-1.1662750
(3) http://www.sueddeutsche.de/panorama/indien-vierjaehriges-maedchen-stirbt-nach-vergewaltigung-1.1662190
(4) http://www.sueddeutsche.de/kolumne/ihr-feedback-danke-liebe-leser–1.1632650
(5) http://www.sueddeutsche.de/panorama/neue-wohnformen-im-alter-bb-im-vatikan-1.1664246
(6) siehe Fußnote 5: in dieser Form „BB“ in der Adresszeile für den Artikel enthalten

Der erste Satz in der Überschrift gibt die Werteskala wieder, die heute noch in vielen Köpfen existiert. Vom, auch im Antisemitismus vereinten, politischen Spektrum Links- und Rechtsaußen wissen wir, dass der Jude eine Extrakategorie bildet. Unterhalb des Menschen. Für die einen primär, weil er die falsche “Rasse” hat, für die anderen vor allem, weil er a.) “die Welt beherrscht” und b.) der Prototyp des “Kapitalisten” ist.

Nun hat man aber in der Linken vor einiger Zeit schon eine Kategorie gefunden, mit der man jemanden noch unter den Juden stellen kann. Denn den Juden braucht man ja noch, weil man am 27. Januar öffentlichkeitswirksam den Holocaust beweinen will und weil man den “anti”faschistischen Kampf zumindest teilweise als Kampf gegen den Antisemitismus verkaufen muss, um damit von der Ähnlichkeit der eigenen Ideologie zum Faschismus abzulenken. Die nun wirklich unterste Kategorie ist also jetzt der “Siedler”.

Wer in linken Kreisen seinen Judenhass ausleben will, der zieht über Israels Siedler her. Das ist noch unverfänglicher als “Israelkritik”, weil die dummerweise nicht immer unwidersprochen bleibt. Selbst hartgesottene Antisemiten haben ein Problem damit, gegen das Existenzrecht Israels schlüssig zu argumentieren. Aber die SIEDLER…..!?! Das geht immer.

Weshalb in den Worten der Süddeutschen Zeitung am 3. April auch lediglich ein Siedler “getötet” wurde [1]

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(Wir wollen bei all dem Smodder in dieser Berichterstattung nicht weiter darauf eingehen, dass man in München nichtmal in der Lage ist, die Todesart korrekt wiederzugeben. Das Opfer wurde nicht erschossen, sondern erstochen. Das war auch am 30. April schon bekannt, als die SZ ihren Artikel einstellte. Und heute, am 2. Mai, steht es immer noch unverändert falsch im Artikel.)


Wobei wir an dieser Stelle zusätzlich festhalten wollen - Sie werdens an den Anführungszeichen im vorherigen Satz bemerkt haben - dass man bei der SZ von einer Tötung ausgeht. Also einer Tat, die begangen wurde, ohne dass der Täter Mörder ist. Denn über Mord sagt unser Gesetz (und durchaus der allgemeine Sprachgebrauch):

“Mörder ist, wer aus Mordlust [...] oder sonst aus niedrigen Beweggründen, heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln [...] einen Menschen tötet.”


Wer also am frühen Morgen an einem Mitfahrer-Sammelpunkt einen ihm unbekannten Menschen, einen Zivilisten zumal, mit dem Messer vom Leben zum Tode bringt, der hat für diese Tat in den Augen der Schreiber der Süddeutschen ja womöglich einen guten Grund. Den die SZ zumindest unterschwellig mitliefert: er war eben “Siedler”. Weshalb der fünffache Familienvater auch nicht aus niederen Beweggründen ermordet, sondern nur getötet wurde. So als wäre er zufällig von dem Auto überfahren worden, auf das er wartete. Und auch die Heimtücke der Tat scheint unserem Leib und Magen - mit Übelkeit erfüllenden - Blatt weder erwähnenswert, noch als Hinweis auf mehr als nur eine Tötung dienlich: Das Opfer wurde nämlich von hinten erstochen [2]. Heimtücke aber ist genau das: die bewusste Ausnutzung der in Arglosigkeit begründeten Wehrlosigkeit des Opfers durch den Täter. Und ein klassisches Mordmerkmal.

Aber noch etwas fällt auf: Während palästinensische Opfer des Nahostkonfliktes gern im Licht ihrer kompletten Vita und ihres familiären Umfeldes präsentiert werden, bleiben jüdische Opfer stets namenlos. suedwatch.de könnte hier einige Beispiele nennen, der Moritatensaenger möchte aber nur einen Fall herausheben, der mit einer besonders niederträchtig verschleiernden Berichterstattung verbunden ist: Vor fast genau zwei Jahren wurde von Palästinensern ein isralischer Schulbus gezielt mit einer Panzerabwehrwaffe beschossen. Etwas über eine Woche später starb der dabei schwerst verletzte, zufällig einzige Insasse, ein 16-jähriger Junge, an den Folgen der barbarischen Tat. Nicht nur dass man bei der SZ das Möglichste tat, um den gezielten Mordanschlag massiv herunterzuspielen…

suedwatch.de legte das in zwei Berichten offen: Nur ein Schulbus, nur eine Rakete. / Schulbus, die zweite.

…, auch musste das Opfer ein Kind ohne Gesicht und ohne Namen bleiben. Schon damals haben wir nachgeholt, was die Süddeutsche “versäumte”…

Er ist tot.

…und so wollen wir auch heute dem Mordopfer vom 30. April Gesicht und Namen geben. Ermordet wurde Evyatar “Napo” Borovsky

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…, Ehemann von Tzofia Borovsky und Papa von fünf Kindern im Alter zwischen einem und sieben Jahren. Jude und Mensch. Und ja, auch Siedler und Mensch.



Mit tönendem Gruß

Ihr Moritatensaenger alias Peter Zangerl



[1] http://www.sueddeutsche.de/politik/neuer-gewaltexzess-palaestinenser-toetet-israelischen-siedler-1.1662038

[2] http://mfa.gov.il/MFA/ForeignPolicy/Terrorism/Victims/Pages/Evyatar-Borovsky.aspx

Wenn es um sexuelle Gewalt gegen Kinder geht, läuft offenbar irgend etwas vollkommen verquer in den Köpfen unserer SZ-Journalisten. Auffällig war bereits, der Wolpertinger erwähnte es gerade[1], die Bezeichnung dessen, was Daniel Cohn-Bendit als Erzieher mit den ihm anvertrauten Kindern getan hat. Zur Erinnerung: Das, was er in “Der Basar” beschrieben hat, ist purer Kindesmissbrauch. Er streitet nun ab, das Beschriebene auch tatsächlich getan zu haben, sondern behauptet, das seien nur verbale Provokationen gewesen.[2] Doch nicht einmal Cohn-Bendit geht so weit, die Handlungen, die er beschrieben hat, heute noch derart zu marginalisieren. Aber was machen unsere SZ-Redakteure aus diesem Kindesmissbrauch?[3]


intimitaeten



“Intimität mit Kindern” - Insgesamt vier Mal wird diese Verharmlosung des Kindesmissbrauchs in dem Artikel verwendet und damit deutlich, dass die Schreiberlinge eines ganz sicher nicht verstanden haben: Dass es einvernehmlichen Sex von Kindern mit Erwachsenen nicht gibt. Für sie, unserer SZ-Schreiberlinge, scheinen Kinder, ob es nun unter Drogen gesetzte Dreizehnjährige sind, oder Kleinkinder im Kindergartenalter, nichts anderes als etwas jüngere Sexualpartner zu sein, beliebig austauschbar gegen Volljährige.

Wem das bis jetzt noch nicht klar war, dem erteilen unsere SZ-Redakteure nun eine noch deutlichere Lektion: Die Rede ist von einem neuerlichen weltweit bekannt gewordenen Fall von sexueller Gewalt in Indien. Dieses Mal richtet er sich gegen Kleinkinder. Eines davon, ein vierjähriges Mädchen, ist nun gestorben. Bei Süddeutsche.de[4] erfährt man in der Rubrik “Reise”:

Zehn Tage lang kämpften die Ärzte um das Leben eines vierjährigen Mädchens, das vergewaltigt worden war. Nun ist das Kind an den Folgen der Tat verstorben.

Ein vier Jahre altes Mädchen ist in Indien laut Medienberichten an den Folgen einer Vergewaltigung gestorben. Das Herz des Kindes habe nach zehn Tage langem Kampf aufgehört zu schlagen, sagte Ravi Mandadiar, Verwaltungschef des behandelnden Krankenhauses in der zentralindischen Stadt Nagpur.
Die Vierjährige habe vor dem elterlichen Haus gespielt, als zwei Männer sie mit Schokolade weggelockt hätten, berichtete der Nachrichtensender NDTV. Die Eltern hätten das Kind erst am nächsten Morgen blutend in einem Feld gefunden. Zwei Verdächtige seien festgenommen worden, hieß es.

Mit weiteren Angaben, z.B. dass das Kind offene Wunden und Blutergüsse am Körper hatte, sollen die Leser offenbar ebensowenig belastet werden wie damit, dass das Kind offenbar so heftig gewürgt wurde, dass es schwere Hirnschäden erlitt, auf Grund derer es zehn Tage lang im Koma lag und schließlich verstarb.[5]

Nein, bei unserem Hausmedium genügt der Hinweis, das Mädchen sei “an den Folgen einer Vergewaltigung gestorben”.

Ein vierjähriges Mädchen, liebe SZ-Redakteure, wird nicht einfach “nur” vergewaltigt. Ein vierjähriges Mädchen ist ein noch nicht einmal einen Meter großes Kleinkind, das bereits durch die Penetration einer Vergewaltigung durch einen Erwachsenen unmenschliche Gewalt erfährt. Ein vierjähriges Mädchen ist ein Kleinkind, das im Sandkasten spielt. Aber ein vierjähriges Mädchen ist eines ganz sicher nicht: Eine Frau.



vierjaehrige



Auch wenn das in manch perverser Vorstellung so sein sollte.





Jaspis





[1] http://www.suedwatch.de/blog/?p=10733
[2] http://www.suedwatch.de/blog/?p=10665
[3] http://www.sueddeutsche.de/medien/aeusserungen-ueber-intimitaet-mit-kindern-cohn-bendit-verzichtet-auf-deutsch-franzoesischen-medienpreis-1.1661877
[4] http://www.sueddeutsche.de/panorama/gewalt-gegen-frauen-in-indien-vierjaehrige-stirbt-nach-vergewaltigung-1.1662750
[5] http://articles.timesofindia.indiatimes.com/2013-04-21/bhopal/38709280_1_rani-girl-child-jhabua-power-plant

Daniel Cohn-Bendit und kein Ende: Heute, zum Zeitpunkt meines Schreibens am 29.4.2013, ist in der FAZ ein weiterer ausführlicher Artikel zu Daniel Cohn-Bendits pädophilen Äußerungen unter dem Titel: “Dany’s Phantasien und Träume” zu finden – eine äußerst aufschlußreiche Lektüre, obwohl das meiste Material, das die FAZ gerne untersucht hätte, derzeit noch versiegelt in einem Archiv schlummert (1).


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Einleitend schreibt die FAZ:

Daniel Cohn-Bendit ist nicht interessiert, die Geschichte seiner pädophilen Äußerungen transparent zu machen. Sein Büro hat einen Archivbestand dazu mit der Überschrift „Pressekampagnen gegen Daniel Cohn-Bendit“ gesperrt - bis zum Jahr 2031. (…) (Anm. Wolpertinger: Da wäre Cohn-Bendit 86 Jahre alt). Daniel Cohn-Bendit, dessen pädophile Äußerungen im Zuge der Verleihung des Theodor-Heuss-Preises erneut Thema wurden, hat auf Anfrage der F.A.S. sowohl ein Interview als auch die Freigabe der Akten abgelehnt.

Wohlweislich. Denn schon das, was an weiteren Einzelheiten zu Danys Wirken in seiner Frankfurter Zeit ohne das Studium der gesperrten Akten im Artikel der FAZ zu lesen ist (Lektüre vom Wolpertinger dringend empfohlen), macht es vollends unverständlich, wie die Nachfahren von Theodor Heuss es zulassen konnten, daß ein Preis zum  Gedächtnis dieses ehrwürdigen Politikers durch die Vergabe an einen so fragwürdigen Preisempfänger besudelt und dauerhaft beschädigt wurde. Im Artikel der FAZ ist als Paragrafenüberschrift die damalige Selbstcharakterisierung des von Sexspielen mit Kindern faszinierten Jung-Linken zitiert, der sich damit als Verantwortlicher des Herausgeberkollektivs von „Pflasterstrand“ den gleichgesinnten Genossen andiente:

„Ich bin nicht nur ein Papierwichser, sondern ein überzeugter Wichser mit vielen Phantasien und Träumen, die weder alle häßlich noch schön sind…Nur das Ausloten von dem, was wir in uns haben, was in unseren Beziehungen schwelgt, ist schwer.

Ob die Tatsache, daß der „geachtete“ Europa-Politiker Daniel Cohn-Bendit erneut von seiner unappetitlichen Vergangenheit eingeholt wird, irgendwelche ernsthaften Konsequenzen für ihn haben wird, ist zu bezweifeln. Die linke Journaille wird schon dafür sorgen, daß diese Verfehlungen nicht durch Skandalisierungskampagnen ins Bewußtsein der Öffentlichkeit gelangen – wie sie das umgekehrt bei weit geringeren Verfehlungen konservativer Politiker meisterhaft bewerkstelligt hat. Die Jugendsünden konservativer Politiker – wie  das nicht einwandfreie Zitieren in einer Doktorarbeit (z.B. von Annette Schavan in ihren Mitt-Zwanzigern) – werden jedenfalls ungeachtet späterer Verdienste in einem langen Leben unerbittlich verfolgt, bis diese Politiker aus dem Amt gejagt sind. Dabei finden unsere linken Journalisten-Tugendwächter die Unverhältnismäßigkeit der Bestrafung  für das begangene „Verbrechen“ falschen Zitierens genauso in Ordnung wie sie es in Ordnung finden, daß umgekehrt ein Herr Cohn-Bendit, ungeachtet der – milde ausgedrückt - dunklen Flecken in seiner Vergangenheit, für sein Lebenswerk einen Preis erhält, wobei ihm ein weiterer Preis bereits angetragen wurde, wie wir heute der SZ entnehmen.

Verglichen mit der deutlichen benennenden Sprache der FAZ - wie verständnisinnig kommentiert die SZ in ihrem Artikel die anvisierte zweite Preisvergabe an Cohn-Bendit (2):


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Welche Diskretion wohnt der gewählten euphemistischen Sprache der SZ inne! Welch gekonnte Formulierungskunst in der Sprachbereinigung! Das zart Angedeutete zerschmilzt einem im Mund wie feinste Godiva-Schokolade! Nein, die SZ klotzt nicht herum wie die FAZ es tut mit dem Wort „Pädophilie“, das einem vielleicht Schluckbeschwerden verursachen könnte, sondern deutet mit vornehmster Zurückhaltung, die einem linken Gesinnungsgenossen gebührt, lediglich „Intimitäten mit Kindern“ an.

Und überdies: Jahrzehntealt sind diese Bemerkungen! Verjährt! Schlimmer noch: Vergeben und vergessen! Wenigstens von der SZ, die auch noch entlastend anführt:

Cohn-Bendit hatte 1975 in einem Buch seine Zeit in einem anti-autoritären Kindergarten thematisiert und dabei auch Intimitäten mit Kindern beschrieben. Er selbst sowie Kinder und Eltern von damals betonten, es habe keinen Missbrauch gegeben.

Natürlich läßt es die SZ aus, daß frühere Aussagen zu Danys Unschuld inzwischen zurückgenommen wurden.(3) Und natürlich unterläßt es die SZ,  diese jetzt erwachsenen Kinder aufzuspüren und zu interviewen – wie sie es seinerzeit so vorbildlich beim Plagiatsverbrecher zu Guttenberg und dem Ohrfeigen-Mixa getan hat – bis hin zur Einsicht in zu Guttenbergs Schulzeugnis und die Wertung seines Charakters durch Hinz und Kunz aus Anno Dazumal. (Die anonymen Behauptungen der von Mixa geschädigten Kinder, die der SZ ominös vorlagen, wurden dagegen nie kritischer Würdigung durch Außenstehende unterzogen, da sie von der SZ nie zugänglich gemacht wurden).

Ganz wie man es vom charaktervollen Daniel Cohn-Bendit erwartet, verzichtet dieser großzügig auf die ihm angebotene zweite Ehrung mit der Bemerkung, er könne auch ohne diesen Preis leben. Wie demütig. Dem Saarländischen Rundfunk gegenüber erklärt er, er müsse befürchten, daß er im Bundestagswahlkampf erneut zur Zielscheibe werde. Ja, lieber Dany, es ist schon schlimm, wenn man so verfolgt wird:

Bei der Vergabe eines von Medien vergebenen Preises wenige Wochen vor der Bundestagswahl würde vermutlich erneut diskutiert, ob man zur Verleihung gehen dürfe, und nicht, weshalb er den Preis bekomme, sagte der 68-Jährige. “Dann wird das instrumentalisiert im Wahlkampf.” Dies sei unwürdig für den Preis.

Ach ja, der Gute. Er opfert sich, dem Ansehen des Preises zuliebe – edel, hilfreich und gut wie er ist als Grünen-Parteisoldat. Außerdem wisse er ja, was er für die deutsch-französische Freundschaft getan habe. Ob er auch weiß, was er seinen kindlichen Opfern angetan hat, damals, als er nach eigenem Bekunden nicht nur „ein Papierwichser“ war?



Der Wolpertinger



(1) http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/cohn-bendits-paedophile-aeusserungen-danys-phantasien-und-traeume-12164560.html
(2) http://www.sueddeutsche.de/medien/aeusserungen-ueber-intimitaet-mit-kindern-cohn-bendit-verzichtet-auf-deutsch-franzoesischen-medienpreis-1.1661877
(3) http://www.faz.net/aktuell/politik/die-gegenwart/theodor-heuss-preis-fuer-cohn-bendit-dany-im-kinderladen-12156195.html

Gelb

Gelb müsste eigentlich die Farbe des Papiers sein, auf dem die morgige Süddeutsche Zeitung erscheint. Denn gelb vor Neid ist man in München, nachdem sie beim Losverfahren des OLG München zur Vergabe der Presse-Plätze im NSU-Prozess leer ausgegangen ist. Sogar die Brigitte darf rein. Aber nicht die Süddeutsche. (Ich lasse Ihnen, liebe Leser, an dieser Stelle eine kleine Pause, in der Sie sich ausschütten können vor Lachen. - Doch nun weiter:)


los



Nein, natürlich lässt man sich das nicht anmerken. Das heißt, man versucht es wenigstens. - Vergeblich. Ebenso wie der Deutsche Journalistenverband [1]

„Das Ergebnis des Akkreditierungsverfahrens ist zweifelhaft“, kritisierte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. „Es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass es für die überregional wichtigsten Medien kaum eine Möglichkeit geben soll, über das NSU-Verfahren zu berichten. Die Vergabe der Presseplätze steht in krassem Widerspruch zur immensen bundesweiten und internationalen Bedeutung des Prozesses.“

meckert Annette Ramelsberger[2], nachdem sie zufrieden die Teilnahme türkischer Medien konstatiert hat:

Allerdings haben nun viele große deutsche Zeitungen wie die Süddeutsche Zeitung und die Frankfurter Allgemeine Zeitung keinen garantierten Zugang zum Gerichtssaal. Auch die Nürnberger Nachrichten, in deren Stadt das NSU-Trio allein drei Morde verübt haben soll, bekommen keinen Platz. Sie alle hatten bei der Auslosung der 50 Presseplätze kein Glück.

Ja, vermutlich hätte das OLG München eine Vorab-Bewertung vornehmen und “wichtigen” Medien einen Vorrang geben müssen. Schließlich hat das Gericht, das den gefährlichen Straftätern den Prozess machen soll, keine anderen Sorgen als die Befindlichkeiten der “wichtigen Medien”. Das Theater, das sich abgespielt hätte, wenn tatsächlich eine Abstufung nach der “Wichtigkeit” der Medien - sei es nun die subjektive oder die objektive (wer legt das fest?) erfolgt wäre, sollte sich keiner wünschen.

Das Los machte keinen Unterschied zwischen großen und kleinen, politischen und Unterhaltungsmedien.

stellt Ramelsberger so tiefsinnig weiter fest. Ja, so ist das bei einem Losverfahren. Das andere, das Windhundprinzip war aber auch nicht genehm. Wäre es nach Frau Ramelsberger gegangen, dann hätte eine Gleichbehandlung der Medien ohnehin nicht stattgefunden. Sie hätte auch den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts nach ihrem Gusto umgedeutet. Dieses nämlich gab dem OLG München auf, [3]

nach einem von ihm im Rahmen seiner Prozessleitungsbefugnis festzulegenden Verfahren eine angemessene Zahl von Sitzplätzen an Vertreter von ausländischen Medien mit besonderem Bezug zu den Opfern der angeklagten Straftaten zu vergeben. Möglich wäre ein Zusatzkontingent von nicht weniger als drei Plätzen zu eröffnen, in dem nach dem Prioritätsprinzip oder etwa nach dem Losverfahren Plätze vergeben werden. Es bleibt dem Vorsitzenden aber auch unbenommen, anstelle dessen die Sitzplatzvergabe oder die Akkreditierung insgesamt nach anderen Regeln zu gestalten.[Hervorhebung: Jaspis]

Daraus wird bei Frau Ramelsberger:

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hatte dem OLG München freigestellt, einfach drei zusätzliche Stühle für türkische Medien in den Saal zu stellen. Doch das Gericht ordnete eine völlig neue Platzvergabe an - diesmal sollte nicht die Schnelligkeit der Anmeldung entscheiden, sondern das Los. [Hervorhebung: Jaspis]

Nicht nur, dass Ramelsberger beharrlich ignoriert, dass die neue Platzvergabe, wahlweise auch per Losverfahren, zu den Möglichkeiten gehört, die das Bundesverfassungsgericht dem OLG München ausdrücklich an die Hand gab, ihr hätte es auch vollauf genügt, wenn drei türkische Medienvertreter auf drei extra Plätzen dem Prozess beiwohnen hätten dürfen. Griechische? Persische? Einerlei. Die muss Frau Ramelsberger irgendwie überhört haben. Es scheint fast, als wäre für Frau Ramelsberger nur derjenige “wichtig” und berücksichtigungs-würdig, der laut genug schreit.

Zum Beispiel Vural Ünlü, Koordinator des türkischen Senders TRT, dessen Meinung Ramelsberger ungeprüft übernimmt:

Allerdings wundere er sich über die mangelnde Sorgfalt des Gerichts, die sich durch das ganze Zulassungsverfahren ziehe. Das Gericht hatte den arabischen Sender al-Dschasira als türkisches Medium angesehen und akkreditiert.

Ein Blick in die Pressemitteilung des OLG München, die online abrufbar ist[4] hätte gezeigt, dass die Al Jazeera (Büro Istanbul) keineswegs als “türkisches Medium” in den Lostopf kam, sondern in der Gruppe 2: Fremdsprachige Medien und deutschsprachige Medien mit Sitz im Ausland, dort die Untergruppe „Auf Türkisch publizierende Medien“. Doch mit so viel Recherche wollte sich die Schreiberin der so “wichtigen” Süddeutschen Zeitung offenbar nicht überlasten.


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Regelrecht der Schaum vom Mund trieft Kurt Kister in seinem “Kommentar”[5], in dem er nichts als substanzlose Beschimpfungen von sich schleudert und damit als weiterer Redakteur der Süddeutschen Zeitung den Präsidenten des OLG München Karl Huber [2] bestätigt

Kritiker, die ohne profundes Wissen das Gericht tadelten, hätten die Aufgabe des Gerichts “nicht verstanden”

Bemerkenswert ist übrigens, dass nicht nur das Verfahren, also das Losverfahren, sondern auch die Einteilung der Gruppen, innerhalb derer gelost wird, bereits am 19. April bekannt gegeben wurden.[6] Kein Deutscher Journalistenverband und insbesondere keine Süddeutsche Zeitung haben das zu diesem Zeitpunkt schon bemängelt. Es fiel ihnen erst auf, als sie leer ausgingen. - Richtig, auch dafür hätte man sich auf die Internetseite des OLG München begeben und die Pressemeldungen lesen müssen - zuviel der Recherche für unsere “wichtigen Medien”, wie wir ja bereits wissen.

Vielleicht sollten die SZ-Schreiber nicht so laut danach rufen, dass nach der Wichtigkeit der Medien unterschieden werden hätte müssen. Sie wären womöglich schon wieder nicht dabei. Die Brigitte aber womöglich schon.





Jaspis





[1] http://www.djv.de/startseite/profil/der-djv/pressebereich-info-download/pressemitteilungen/detail/article/zweifelhafte-akkreditierungen.html
[2] http://www.sueddeutsche.de/politik/presseplaetze-fuer-nsu-prozess-aus-gluecksspiel-am-gericht-1.1661748
[3] http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg13-024.html
[4] http://www.justiz.bayern.de/imperia/md/content/stmj_internet/gerichte/oberlandesgerichte/muenchen/pressemitteilung_vom_29_04_2013_in_dem_strafverfahren_gegen_beate_z__u__a___nsu_.pdf
[5] http://www.sueddeutsche.de/politik/akkreditierung-beim-nsu-prozess-eine-liste-wie-eine-farce-1.1661810
[6] http://www.justiz.bayern.de/imperia/md/content/stmj_internet/gerichte/oberlandesgerichte/muenchen/verf_gung_19.4.2013.pdf

Nachdem Die Süddeutsche schon ihren Anti-Israel-Hofpoeten in der Person von Günter Grass in „Gedichtform“ hat sagen lassen, „Was einmal gesagt werden muß“ (1), läßt sie jetzt noch einen Musengeküßten unter ihren Forums-Lyrikern namens „forest_gump“ sagen, was in der SZ schon tausendmal gesagt wurde und eigentlich keiner weiteren Wiederholung bedarf. Aber weils so schön ist: Noch’n Gedicht! (2)

Reimlos und in frei schwingendem Rhythmus abgefaßt, kann sich der vernunftbewehrte Leser zwar auch auf dieses Gedicht absolut keinen Reim machen -  außer, daß das Anti-Amerika-Gedicht - denn um ein solches handelt es sich – nur zu gut in den wild-wabernden Dunstkreis der von der SZ in ihrem Forum geförderten teutonischen Welterklärungsmystik paßt. Weniger weihevoll ergießen sich solche Gedankengänge meist in Form von skurrilenVerschwörungstheorien aus den von geistigen Nebeln ebenso umflorten Hirnen sonstiger „amerikakritischer“ Kommentarschreiber.

Obwohl der Autor des Anti-Amerika-Gedichts in seinem Pseudonym „forest_gump“ ein „r“ vermissen läßt – ungleich dem Namen des Helden eines amerikanischen Film-Kassenschlagers  „Forrest Gump“ (1994) (3)(4) - war die Herausstellung seiner heldenmäßigen Wesensverwandtschaft bei der Wahl des Nickname sicher beabsichtigt, wenn vielleicht auch nicht voll umfänglich für jeden Charakterzug. Denn schließlich ist der Held des Filmes „Forrest Gump“, den sich SZ-forest_gump als Namens-Vorbild nimmt, etwas unterbelichtet mit einem IQ von nur 75. Aber wer weiß? Vielleicht gefällt sich unser Poet in der Rolle des Narren, der einer deutschen Redensart zufolge die Wahrheit spricht. Gewähren wir ihm also für sein Gedicht Narrenfreiheit. Der geneigte Südwatch-Leser lehne sich zurück und genieße dieses schöne Beipiel von Irrenhauslyrik, dessen Inspiration der Terroranschlag in Boston war.



amerika



Seufz. Ergriffen vom Aufschrei dieser gequälten Seele, die der Welt endlich mitteilt, was die Wurzel allen Übels, was das Böse schlechthin ist.



Der Wolpertinger



(1) http://www.suedwatch.de/blog/?p=8293
(2) http://www.sueddeutsche.de/panorama/attentaeter-von-boston-zarnajew-bestreitet-verbindung-zu-terrorgruppen-1.1656149
(3) http://www.imdb.com/title/tt0109830/plotsummary (Inhaltsangabe)
(4) http://en.wikipedia.org/wiki/Forrest_Gump
http://www.zeit.de/1994/42/das-leben-ist-eine-schachtel-pralinen
Willi Winkler, den wir bei Südwatch schon als „sachkundigen“ Skakespeare-Biografen kennengelernt haben (unter dem Beitrag „Shakespeare der Saukerl“), besprach seinerzeit dieses „amerikanische Nationalepos“ in der ZEIT.

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