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Archiv für November, 2009

Wozu hält sich eine Zeitung einen Auslandskorrespondenten? Er kostet Geld, er ist nicht greifbar im Redaktionshaus, manchmal gefährdet er, je nachdem, wo er sich gerade befindet, sogar Leib und Leben. Man kann sagen, zumindest eine seriöse Zeitung leistet sich das, weil sie Informationen aus erster Hand liefern will. Hintergrundinformationen praktisch von der Quelle. Das verschafft [...]

Es ist ja immer schön, wenn man zu einem aktuellen Ereignis jemanden interviewen kann, der sich mit der Materie auskennt und deshalb Erhellendes zum Thema beitragen kann. Warum Johannes Kuhn zu den aktuellen Studentenprotesten für die SZ allerdings ausgerechnet Konstantin Wecker befragt hat[1], ist mir ein Rätsel.
Konstantin Wecker: Ich bin einfach hingegangen, um zu sehen, [...]

Chronisch

Gewiefte Werbemacher wissen: Man muss den Namen des Produkts nur oft genug mit einem anderen Wort zusammen erwähnen, einer Eigenschaft zum Beispiel, dann prägt sich der Zusammenhang früher oder später ein, ob er nun zwingend besteht oder nicht. Was in der Werbebranche dazu führt, dass ein potenzieller Kunde nun weiß, dass es in dem werbenden [...]

In den heiß umkämpften Redaktionsräumen der Süddeutschen, wo jeder mit harten Bandagen um das Überleben in der nächsten verlagseigenen Einsparungsrunde kämpft [1], weiß man/frau ganz genau, wer es wirklich verdient hat, ein “Held” genannt zu werden, und wer nicht. Nicht verdient hat es offensichtlich die zweifache Mutter und US-Polizistin Kimberly Denise Munley, von der man [...]

Man könnte den 9. November beinahe ein nationales Schicksalsdatum nennen, so viele Ereignisse tragen dieses Datum. Die beiden wohl Herausragendsten, und gleichzeitig Hoch- und Tiefstpunkt sind der Fall der Mauer 1989 und die Pogromnacht 1938. Der Fall der Mauer jährte sich heuer zum 20. Mal. Ein freudiges Jubiläum, das entsprechende Beachtung fand. Entsprechend wurde es [...]

Text-Film-Schere

Was eine Ton-Bild-Schere ist, ist allgemein bekannt: Man sieht sich einen Film an und auf einmal stellt man fest, dass der Ton den Mundbewegungen der Darsteller um ein paar Sekunden hinterherhinkt. Ton und Bild laufen nicht mehr synchron, sie driften auseinander wie die Schenkel einer Schere.
Bei Jens Schneiders “Lustvoll in die Demokratie” [1] nun passiert [...]

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