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Archiv für März, 2009

Ohne Schuld gibt es keine Strafe. [1]
stellt Heribert Prantl wenigstens am Schluss seines Kommentars noch richtigerweise fest, in dem er dem Thüringer Ministerpräsidenten Dieter Althaus dessen Satz

„Schuld ist nicht die richtige Kategorie, um ein solch tragisches Unglück zu bewerten. Ich fühle mich aber verantwortlich“ [2]
vorwirft. Was er Althaus damit suggeriert, wird aus dem Titel des [...]

Reymer Klüver berichtet für die SZ aus Washington. Weil das eine ziemlich große Sache ist, muss natürlich auch der Bericht des Korrespondenten einen ziemlich großen Eindruck hinterlassen. Den einer scharfsinnigen Insider-Analyse, beispielsweise. Und so erklärt uns Reymer Klüver auf sueddeutsche.de
[1]
“…hinter seiner Videobotschaft an Iran steht die Einsicht, dass alle bisherigen Strategien gescheitert sind - und [...]

Dass, wem es gelingt der SZ einen Kommentar zu verkaufen, nicht zwangsläufig des sorgsamen Lesens mächtig sein muss, zeigt sich sehr gut anhand des Textes, den Michael Bitala innerhalb des Verlages glücklich an den Mann brachte.
[2]
Herausragendes Beispiel für dessen Leseschwäche ist das -in linken Journa- listenkreisen offensichtlich epidemische- Handikap, mit der Semantik eines an Andeutungen [...]

So möchte man einen Artikel in sueddeutsche.de kommentieren, der sich um ein Familiendrama in Hildesheim dreht:

Mit heißer Nadel gestrickt offenbart er das Bemühen der SZ-Redakteure, mit dem Tempo der BILD-Zeitung mitzuhalten. Deren Qualität hat man allerdings schon erreicht, weshalb die erste Version des Textchens noch zu berichten wusste, dass der Täter mit einer “amerikanischen Luger” [...]

Es macht sich immer gut, sich für die “Kleinen” stark zu machen. Die Schutzlosen, die Gebeutelten. Auch Helmut Kerscher macht da keine Ausnahme, wenn er das Urteil des Bundesgerichtshof zum neuen Unterhaltsrecht, das erste, das geschiedene Unterhaltsberechtigte betrifft, überschreibt mit “Harte Zeiten für Alleinerziehende” und in dem Artikel gar noch darauf verweist, diese Ärmsten sollten [...]

“Donnerstag, 13.11.2008
Die tiefe Egalität von Sueddeutsche.de
Der Online-Auftritt der “Süddeutschen Zeitung” hat einst für mächtig Wirbel gesorgt. Zwar lässt er Kommentare zu, doch wurden die Zeiten, in denen Kommentare abgegeben werden dürfen bayerisch-bürokratisch beschränkt. Zwischen 19 und 8 Uhr geht nix, am Wochenende auch nicht.
Ich frage mich: warum? Schließlich scheinen die Kommentare der Redaktion doch ohnehin [...]

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