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	<title>suedwatch.de</title>
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	<description>Der unabhängige Watchblog zur Süddeutschen</description>
	<pubDate>Thu, 30 May 2013 13:21:00 +0000</pubDate>
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		<title>Bernd Zeller: &#8220;SZ gewinnt Kampf gegen Terror&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 30 May 2013 13:21:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gast</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>

		<category><![CDATA[Sprachverwirrung]]></category>

		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Es geht schon spaßig los mit der Entdeckung des Beinahereflexes.
„Beinahe reflexartig haben manche Gewalttaten wie in Boston und London als Terrorakte bezeichnet. Aber nach welcher Definition?“, fragt die Süddeutsche Zeitung[1], denn die Definition ist das, was angesichts der Terrorakte am brennendsten interessiert. Eine allgemeinverbindliche Definition gibt es aber nicht, deshalb gibt es auch keinen allgemeinverbindlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht schon spaßig los mit der Entdeckung des Beinahereflexes.<br />
„Beinahe reflexartig haben manche Gewalttaten wie in Boston und London als Terrorakte bezeichnet. Aber nach welcher Definition?“, fragt die Süddeutsche Zeitung<a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/nach-bluttat-in-london-wir-verstehen-es-nicht-es-muss-terrorismus-sein-1.1683833">[1]</a>, denn die Definition ist das, was angesichts der Terrorakte am brennendsten interessiert. Eine allgemeinverbindliche Definition gibt es aber nicht, deshalb gibt es auch keinen allgemeinverbindlichen Terror. Terrorismus ist, wenn man nicht weiß, was es sonst sein soll, eigentlich ist die Bezeichnung Terror erst das, was den Leuten den Schrecken einjagt, so kann man den zitierunwürdigen Text zusammenfassen. Nur gut, dass die Süddeutsche den Terror versteht, damit wäre die Gefahr gebannt, zumindest die Gefahr, sich in der Redaktion verunsichert zu fühlen.<br />
<br /> </br></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-10825" title="unverstanden" src="http://www.suedwatch.de/blog/wp-content/uploads/2013/05/unverstanden.jpg" alt="unverstanden" width="480" height="183" /></p>
<p> </br><br />
Dankenswerterweise kommt niemand auf die Idee, diesen Kampf gegen Terror auch bezüglich NSU anzuwenden; die „Bluttaten“ ließen sich kaum mehr als Terror bezeichnen, zumal die Bezeichnung mit ihrem politischen Instrumentalisierungspotenzial, ihrer „Möglichkeit der eigenen, situativen Interpretation, ein rhetorisches Hilfsmittel für die politische Agenda“, ja nur von den Herrschenden benutzt wird, um sich selbst als besser hinzustellen als die bösen Jungs.</p>
<p>Wir nörgeln aber nicht nur herum, wir erhellen auch, wie es wirklich ist mit dem Wort Terror. Es ist schon ein Euphemismus, eine Verharmlosung, ein Herunterbrechen ins Fassbare. Ja, was sind die Bluttaten von Boston, London, New York, Madrid?</p>
<p>Krieg.<br />
<br /> </br><br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/nach-bluttat-in-london-wir-verstehen-es-nicht-es-muss-terrorismus-sein-1.1683833">[1] http://www.sueddeutsche.de/politik/nach-bluttat-in-london-wir-verstehen-es-nicht-es-muss-terrorismus-sein-1.1683833</a></p>
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		<title>WatchShot#53 Das Trojanische Pferd des Tomas Avenarius</title>
		<link>http://www.suedwatch.de/blog/?p=10817</link>
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		<pubDate>Wed, 22 May 2013 10:39:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jaspis</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Israel/Nahost]]></category>

		<category><![CDATA[SZcheinheilig]]></category>

		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>

		<category><![CDATA[WatchShot]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie nennt man eine Organisation, die Terroranschläge verübt? Richtig: Eine Terrororganisation. Die EU sieht das anscheinend anders. Es fällt ihr so unendlich schwer, die Hisbollah als Terrororganisation einzustufen.
Doch hier springt Tomas Avenarius in die Bresche[1]
 

 
Beinahe hätte ich den Kommentar unter &#8220;Es gibt sie noch, die guten Dinge&#8221; hier eingesetzt. Beinahe. Doch dann habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie nennt man eine Organisation, die Terroranschläge verübt? Richtig: Eine Terrororganisation. Die EU sieht das anscheinend anders. Es fällt ihr so unendlich schwer, die Hisbollah als Terrororganisation einzustufen.</p>
<p>Doch hier springt Tomas Avenarius in die Bresche<a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/debatte-um-libanesische-organisation-die-hisbollah-gehoert-auf-die-terrorliste-der-eu-1.1677728">[1]</a><br />
<br /> </br><br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-10818" title="pferd" src="http://www.suedwatch.de/blog/wp-content/uploads/2013/05/pferd.jpg" alt="pferd" width="509" height="145" /><br />
<br /> </br><br />
Beinahe hätte ich den Kommentar unter &#8220;Es gibt sie noch, die guten Dinge&#8221; hier eingesetzt. Beinahe. Doch dann habe ich in den Kommentar hineingeschaut:</p>
<blockquote><p>Die Hisbollah-Versteher argumentieren <strong>zu Recht</strong>, dass die Schiiten-Partei im libanesischen Parlament und Kabinett sitzt und den <strong>Kampf gegen Israel mit legitimen Gründen verflogt</strong> - Israel und Libanon <strong>haben keinen Friedensvertrag</strong>. Die Hisbollah-Gegner zählen <strong>mit dem gleichen Recht</strong> die vielen <strong>Terroranschläge</strong> der Gruppe auf, ob gegen jüdische oder israelische Touristen, Botschaften, Kulturzentren. [Hervorhebungen: Jaspis; Schreibweise vom Original übernommen]</p></blockquote>
<p>Noch einmal ganz langsam: Weil Israel und Libanon keinen Friedensvertrag haben, argumentieren <em>&#8220;Hisbollah-Versteher&#8221;</em> (eine putzige Bezeichnung. &#8220;Terroristen-Versteher&#8221;. Ob Tomas Avenarius der Begriff &#8220;NSU-Versteher&#8221; auch so leicht über die Lippen ginge?), <em><strong>zu Recht</strong></em>, der <strong><em>&#8220;Kampf&#8221;</em></strong> gegen Israel werde <strong><em>mit legitimen Gründen</em></strong> verfolgt.</p>
<p>Allein die Tatsache, dass es keinen Friedensvertrag zwischen Israel und Libanon gibt, ist in Tomas Avenarius&#8217; Augen also &#8220;zu Recht&#8221; Legitimation dafür, Terroranschläge zu verüben.</p>
<p>Und damit auch keiner auf die Idee kommt, an dieser Gleichsetzung zu zweifeln, setzt Avenarius nach: <strong><em>&#8220;Mit dem gleichen Recht&#8221;</em></strong> zählten die &#8220;Hisbollah-Gegner&#8221; die Terroranschläge gegen jüdische oder israelische Touristen, Botschaften, Kulturzentren auf.<br />
<br /> </br><br />
<a href="http://www.jewishpress.com/news/how-does-eu-avoid-defining-hizbullah-as-terrorist-organization/2013/03/05/?src=ataglance"><img class="aligncenter size-full wp-image-10819" title="victims" src="http://www.suedwatch.de/blog/wp-content/uploads/2013/05/victims.jpg" alt="victims" width="499" height="384" />[2]</a><br />
<br /> </br><br />
Schließlich sei dass ja auch alles nur <em>&#8220;eine Frage der Definition und des Blickwinkels&#8221;</em>.</p>
<blockquote><p>Aus europäischer Sicht ist gezielte Gewalt gegen Zivilisten aber selbst im Krieg nicht zu rechtfertigen, Terror in Form von Autobomben noch weniger.</p></blockquote>
<p>Aber wenn andererseits schon das Fehlen eines Friedensvertrag die gleiche Berechtigung darstellt wie die Missbilligung von Gewalt gegen Zivilisten, jedenfalls &#8220;aus europäischer Sicht&#8221;, dann verkommt die Feststellung</p>
<blockquote><p>Die EU hat somit jeden Grund, die Hisbollah auf die Terrorliste zu setzen und eventuelles Vermögen einzufrieren. Sie sollte es nun tun.</p></blockquote>
<p>zur hohlen Worthülse. Zum Trojanischen Pferd, das in seinem Inneren die Botschaft der Legitimation eben dieser Terroranschläge mitbringt. Denn Avenarius liefert in ihm die Rechtfertigung gleich mit, MIT der die EU genau das nicht tut, was sie tun &#8220;sollte&#8221;. Tun <strong>muss</strong>.<br />
<br /> </br> <br /> </br><br />
Jaspis<br />
<br /> </br> <br /> </br><br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/debatte-um-libanesische-organisation-die-hisbollah-gehoert-auf-die-terrorliste-der-eu-1.1677728">[1] http://www.sueddeutsche.de/politik/debatte-um-libanesische-organisation-die-hisbollah-gehoert-auf-die-terrorliste-der-eu-1.1677728</a><br />
<a href="http://www.jewishpress.com/news/how-does-eu-avoid-defining-hizbullah-as-terrorist-organization/2013/03/05/?src=ataglance">[2] http://www.jewishpress.com/news/how-does-eu-avoid-defining-hizbullah-as-terrorist-organization/2013/03/05/?src=ataglance</a></p>
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		<item>
		<title>WatchShot#52: Die Süddeutsche auf der Suche nach suedwatch.de</title>
		<link>http://www.suedwatch.de/blog/?p=10810</link>
		<comments>http://www.suedwatch.de/blog/?p=10810#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 May 2013 11:43:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jaspis</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Es gibt sie noch, die guten Dinge]]></category>

		<category><![CDATA[WatchShot]]></category>

		<category><![CDATA[Zum Schmunzeln]]></category>

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		<description><![CDATA[Als eifrige Leser unseres Blogs haben sich die Redakteure der Süddeutschen, wenn auch nicht unbedingt Gedanken zu ihrer eigenen Arbeit, so doch welche darüber gemacht, wo denn das wunderbare &#8220;Häusl&#8221; (für Nichtbayern: Das Toilettenhäuschen) zu finden ist, das unseren Header ziert. Weil ihnen aber die direkte Frage wohl doch ein wenig zu &#8230; anrüchig gewesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als eifrige Leser unseres Blogs haben sich die Redakteure der Süddeutschen, wenn auch nicht unbedingt Gedanken zu ihrer eigenen Arbeit, so doch welche darüber gemacht, wo denn das wunderbare &#8220;Häusl&#8221; (für Nichtbayern: Das Toilettenhäuschen) zu finden ist, das unseren Header ziert. Weil ihnen aber die direkte Frage wohl doch ein wenig zu &#8230; anrüchig gewesen wäre, hat sich die Redaktion anscheinend auf die Suche gemacht &#8230;<br />
<br /> </br></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-10811" title="himmel-nah" src="http://www.suedwatch.de/blog/wp-content/uploads/2013/05/himmel-nah.jpg" alt="himmel-nah" width="510" height="184" /></p>
<p> </br><br />
&#8230; und tatsächlich einen Fotografen, Marco Volken, aufgetan, der - ja, tatsächlich: WC-Häuschen in den Alpen aufspürt und fotografiert.<a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/39961/Dem-Himmel-so-nah ">[1]</a></p>
<blockquote><p>Die architektonische Vielfalt hat ihn verblüfft, sie reicht vom rustikalen Holzmodell mit herzförmigem Fenster über das Kunststoffklo in knalligen Farben bis zum puristischen Metallkubus.</p></blockquote>
<p>Ein &#8220;rustikales Holzmodell&#8221;, so, wie zum Beispiel unseres (hier die Außenansicht):<br />
<br /> </br><br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-10812" title="tuerl" src="http://www.suedwatch.de/blog/wp-content/uploads/2013/05/tuerl.jpg" alt="tuerl" width="468" height="248" /><br />
<br /> </br><br />
Viele &#8220;Häusl&#8221; wurden gefunden (schauen Sie sich unbedingt die Bildergalerie an!) - bloß unseres anscheinend nicht. Man kann eben nicht alles haben, liebe SZ.</p>
<blockquote><p>Von oben: Steinschlaggefahr. Von der Seite: Sturmböen. Von innen: dieser fiese Druck. Bergsteiger, die im Hochgebirge mal dringend müssen, haben ein Problem. Klettergurt, Steigeisen und Hose ausziehen – das ist keine gute Idee, wenn man zum Beispiel mitten in der Eiger-Nordwand hängt. Selbst als Speed-Bergsteiger schafft man es kaum zur nächsten öffentlichen Toilette. Eine echte Scheiß-Situation, auch für die Seilschaften unterhalb.</p></blockquote>
<p>leitet Titus Arnu seinen Artikel so herrlich treffend ein und schließt mit</p>
<blockquote><p>»Abenteuerlich ist es vor allem dann, wenn man zu spät merkt, dass es dort kein Wasser gibt – und auch kein Toilettenpapier.«</p></blockquote>
<p>Letzteres wiederum ist nun aber für den eifrigen SZ-Leser noch das geringste Problem.<br />
<br /> </br><br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-10813" title="papier" src="http://www.suedwatch.de/blog/wp-content/uploads/2013/05/papier.jpg" alt="papier" width="357" height="188" /></p>
<p> <img src='http://www.suedwatch.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
<br /> </br> <br /> </br><br />
Jaspis<br />
<br /> </br> <br /> </br><br />
<a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/39961/Dem-Himmel-so-nah ">[1] http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/39961/Dem-Himmel-so-nah</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Dagmar Wöhrl: “SZ-Leaks” – Die Suche nach einem Skandal</title>
		<link>http://www.suedwatch.de/blog/?p=10804</link>
		<comments>http://www.suedwatch.de/blog/?p=10804#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 May 2013 21:57:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gast</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[DeSZinformation]]></category>

		<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>

		<category><![CDATA[Guttenberg-SZyndrom]]></category>

		<category><![CDATA[Meinungsvorgabe]]></category>

		<category><![CDATA[QualitätZSjournalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor gut zwei Wochen wurden der Süddeutschen Zeitung (SZ) private Unterlagen aus meinem Büro zugespielt, auf die nur wenige, sehr enge Mitarbeiter Zugriff hatten. Diese und suggestive Fragen eines Redakteurs führten zu einer Berichterstattung, gegen die ich mich mit Nachdruck zur Wehr setze.
Nicht zuletzt um unschuldige Mitarbeiter zu schützen, sehe ich mich gezwungen, rechtliche Schritte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor gut zwei Wochen wurden der Süddeutschen Zeitung (SZ) private Unterlagen aus meinem Büro zugespielt, auf die nur wenige, sehr enge Mitarbeiter Zugriff hatten. Diese und suggestive Fragen eines Redakteurs führten zu einer Berichterstattung, gegen die ich mich mit Nachdruck zur Wehr setze.</p>
<p>Nicht zuletzt um unschuldige Mitarbeiter zu schützen, sehe ich mich gezwungen, rechtliche Schritte einzuleiten, in der Hoffnung, dass die Ermittlungen schnelle Aufklärung bringen werden.</p>
<p>Die Süddeutsche Zeitung versucht mit Hilfe dieser entwendeten Unterlagen seit letzter Woche eine Negativkampagne gegen mich zu fahren. Ohne meine Erklärungen zu berücksichtigen, wurden erste Dokumente im Artikel <em>„Elefantencamp statt Bundestag“</em> am 7. Mai verarbeitet. Dabei wurden Fakten derart verdreht, verkürzt und neu zusammengestellt, dass der Leser einen vollkommen falschen Eindruck von den Geschehnissen erhielt.</p>
<p>Wie schon in der Vergangenheit, habe ich auch dieses Mal die Fragen der SZ und meine Antworten vor Erscheinen des Artikels auf meiner Homepage veröffentlicht, so dass sich jeder Leser selbst ein Bild von den Ereignissen machen konnte und immer noch kann. (<a href="http://www.dagmar-woehrl.de/standpunkt/statements/die-jagd-geht-weiter/">Die Jagd geht weiter</a> und <a href="http://www.dagmar-woehrl.de/standpunkt/statements/politiker-sind-keine-maschinen/">Politiker sind keine Maschinen</a>) Doch damit nicht genug.</p>
<p>In den letzten Tagen folgten weitere Anfragen der Süddeutschen Zeitung. Bei genauer Betrachtung der Art von Fragen wird die Intention schnell deutlich. Doch scheinen die Unterlagen einen Skandal nicht wirklich hergeben zu wollen.</p>
<p></br> <br /></br></p>
<p><strong>Weiter im Text unter:</strong></p>
<p><a href="http://www.dagmar-woehrl.de/standpunkt/statements/sz-leaks-die-suche-nach-einem-skandal/">http://www.dagmar-woehrl.de/standpunkt/statements/sz-leaks-die-suche-nach-einem-skandal/</a></p>
<p>(Auszugsweise Veröffentlichung in <strong>suedwatch.de</strong> mit freundlicher Genehmigung des Autors.)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Werbeblocker für SZ-Online</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 16:50:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritatensaenger</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

		<category><![CDATA[QualitätZSjournalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich heute beim Öffnen von Süddeutsche.de diesen Text las&#8230;.

&#8230;konnte ich nur den Kopf schütteln. Lieber Stefan Plöchinger, Chefredakteur von Süddeutsche.de. Ich bin da etwas konservativ. Nach meiner Ansicht soll Leistung (!!) bezahlt werden. Wenn ich in einem Restaurant gut bedient werde, bezahle ich gerne und gut angemessen Trinkgeld. Wenn ich schlecht bedient werde, gebe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich heute beim Öffnen von Süddeutsche.de diesen Text las&#8230;.<br /></br></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-10795" title="ad-blocker" src="http://www.suedwatch.de/blog/wp-content/uploads/2013/05/ad-blocker.jpg" alt="ad-blocker" width="500" height="202" /><br /></br></p>
<p>&#8230;konnte ich nur den Kopf schütteln. Lieber Stefan Plöchinger, Chefredakteur von Süddeutsche.de. Ich bin da etwas konservativ. Nach meiner Ansicht soll Leistung (!!) bezahlt werden. Wenn ich in einem Restaurant gut bedient werde, bezahle ich gerne und gut angemessen Trinkgeld. Wenn ich schlecht bedient werde, gebe ich aber auch ebenso deutlich NICHTS. Und wenn ich auf dem Online-Portal einer Zeitung in einer derartigen Häufung wie bei Ihnen nur miserablen Journalismus vorgesetzt bekomme, dann will ich nicht auch noch der sein, der das über die Werbung, die er gezwungenermaßen konsumiert, bezahlt. DESHALB ist es ganz okay, dass Ihnen mein Adblocker Probleme macht, weil er das - lästige - Aufploppen von Werbung verhindert.</p>
<p>Aber gut, ich bin ja kein Unmensch: Fangen Sie an Ihre Arbeit zu machen, dann deaktiviere ich auch meinen Adblocker wieder.<br /></br></p>
<p>Und für die Leser von <strong>suedwatch.de</strong>:</p>
<p>Der Moritatensaenger arbeitet überwiegend mit Firefox als Browser und verwendet dort den hevorragend funktionierenden Adblocker <em><strong>Adblock Plus</strong></em>, den man bei Chip kostenlos herunterladen kann&#8230;.</p>
<p><a href="http://www.chip.de/downloads/Adblock-Plus-fuer-Firefox_22437623.html">http://www.chip.de/downloads/Adblock-Plus-fuer-Firefox_22437623.html</a><br /></br><br /></br></p>
<p>Mit tönendem Gruß<br /></br></p>
<p>Ihr Moritatensaenger alias Peter Zangerl<br /></br><br /></br></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>WatchShot#51: Politische Talk-Shows sind wie Versicherungsvertreter.</title>
		<link>http://www.suedwatch.de/blog/?p=10790</link>
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		<pubDate>Tue, 07 May 2013 14:29:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gast</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[NonSZens]]></category>

		<category><![CDATA[QualitätZSjournalismus]]></category>

		<category><![CDATA[WatchShot]]></category>

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		<description><![CDATA[Politische Talk-Shows sind wie Versicherungsvertreter. Keiner mag sie so wirklich. Viele machen sich über sie lustig und sie lauern an fast jeder Ecke. Dabei gehören sie zu unserem Alltag und sind manchmal sogar nützlich. Ein leichtes Spiel also, wenn sich dann der journalistische Nachwuchs der Süddeutschen Zeitung [1] darüber lustig machen will, wenn bei Plasberg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Politische Talk-Shows sind wie Versicherungsvertreter. Keiner mag sie so wirklich. Viele machen sich über sie lustig und sie lauern an fast jeder Ecke. Dabei gehören sie zu unserem Alltag und sind manchmal sogar nützlich. Ein leichtes Spiel also, wenn sich dann der journalistische Nachwuchs der <em>Süddeutschen Zeitung</em> <a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/waehrungsdebatte-bei-hart-aber-fair-d-mark-meine-liebe-1.1666990">[1]</a> darüber lustig machen will, wenn bei Plasberg am Montagabend einschlägige Talkshow-Dauergäste wie Grünen-Spitzenkandidatin  Katrin Göring-Eckardt, Wolfgang Bosbach von der CDU, Christian Lindner von der FDP, Moderator Michel Friedmann und der AfD Repräsentant und Makroökonomie Professor Bernd Lucke über ein Thema  diskutieren, das jeden angeht, aber kaum einer so wirklich einschätzen kann. Brauchen wir den Euro oder sollen wir uns wieder die D-Mark zurück holen. Solche Themen sind wie Fußball und Sex. Jeder fühlt sich kompetent, da mitzureden.  Dumm ist nur, wenn dann Leute darüber schreiben, die mit dem Sachverhalt offensichtlich überfordert sind und sich auf Petitessen und Beckmessereien reduzieren. Den CDU Politiker Bosbach als „braven Konservativen&#8221; abzutun - Geschmackssache und nicht gerade originell. Dass sich <em>Hannah Beitzer</em> über sein mattes Verhalten mokiert, ist da schon geschmacklos, angesichts der Tatsache, dass Bosbach unheilbar an Krebs erkrankt ist. Frau <em>Beitzer</em> kommentiert die Kombattanten mit einer Gnadenlosigkeit, also ob sie selbst den Euro erfunden hätte. Dabei weiß sie nicht einmal, wie man den in der Diskussion reichlichst erwähnten Professor, Ex-Verfassungsrichter und Beinahe-Finanzminister Paul Kirchhof richtig schreibt.<br />
„Molto fumo, poco arrosto&#8221;, heißt ein italienisches Sprichwort. Viel Rauch und wenig Braten. So sind wohl viele Talkshows und das beschreibt auch den genannten Beitrag ziemlich treffend.<br /></br><br /></br></p>
<p>Der Autor dieses Gastbeitrages ist Journalist und ein Freund des Hauses suedwatch.de<br /></br><br /></br></p>
<p>[1] <a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/waehrungsdebatte-bei-hart-aber-fair-d-mark-meine-liebe-1.1666990">http://www.sueddeutsche.de/medien/waehrungsdebatte-bei-hart-aber-fair-d-mark-meine-liebe-1.1666990</a><br /></br></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kindesmißbrauch: “Dies und Das“ aus aller Welt</title>
		<link>http://www.suedwatch.de/blog/?p=10780</link>
		<comments>http://www.suedwatch.de/blog/?p=10780#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 May 2013 18:59:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolpertinger</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[QualitätZSjournalismus]]></category>

		<category><![CDATA[SZ-Kritik Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[SZcheinheilig]]></category>

		<category><![CDATA[SZchlamperei]]></category>

		<category><![CDATA[Sprachverwirrung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kollegin Jaspis hat unter dem Titel „Kein #Aufschrei für Kinder“ das in diversen SZ-Artikeln feststellbare, grundlegende Nicht-Begreifen dessen, was Kindesmißbrauch im Wesen ist, vor wenigen Tagen zu Recht scharf kritisiert (1). Sprachlos war der Wolpertinger über den  Hinweis im Beitrag von Jaspis, daß der Artikel über einen Fall in Indien „Vierjährige stirbt nach Vergewaltigung“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kollegin Jaspis hat unter dem Titel „Kein #Aufschrei für Kinder“ das in diversen SZ-Artikeln feststellbare, grundlegende Nicht-Begreifen dessen, was Kindesmißbrauch im Wesen ist, vor wenigen Tagen zu Recht scharf kritisiert <a href="http://www.suedwatch.de/blog/?p=10748">(1)</a>. Sprachlos war der Wolpertinger über den  Hinweis im Beitrag von Jaspis, daß der Artikel über einen Fall in Indien „Vierjährige stirbt nach Vergewaltigung“ <a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/gewalt-gegen-frauen-in-indien-vierjaehrige-stirbt-nach-vergewaltigung-1.1662750">(2)</a>, auf den sie Bezug nahm, offensichtlich unter „Reise“ in der SZ zu finden war. Sozusagen eine Info, von der die SZ annimmt, daß sie interessant  für Touristen ist. (Diese Einordnung kann an Hand des Screenshots im Artikel von Jaspis verifiziert werden: siehe die gelb unterlegten Registerkarten links oben).</p>
<p>Zunächst einmal hatte die SZ wieder,wie man es von unserer Qualitätszeitung gewohnt ist, die Fakten durcheinander gebracht. Unter der falschen Überschrift „<strong>Fünfjährige</strong> stirbt nach Vergewaltigung“ beschreibt sie am 30.4.2013 in einem ersten Artikel die Umstände des Todes eines <strong>vierjährigen</strong> Kleinkindes <a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/indien-vierjaehriges-maedchen-stirbt-nach-vergewaltigung-1.1662190">(3)</a>. Dieser Artikel ist die Grundlage des am 1.5.2013 (<strong>ohne Aktualisierungshinweis</strong>) geänderten und erweiterten Artikels, in dem es der SZ wenigstens gelingt, das Alter des verstorbenen Opfers sowohl im Titel als auch im Artikel richtig anzugeben und zu erwähnen, daß ein anderes, fünfjähriges Opfer sexueller Gewalt schwer verletzt überlebt hat. (Der ursprünglich kurze und den oben aufgezeigten sachlichen Fehler enthaltende erste Artikel ist jetzt - unkommentiert von der Redaktion - auf der Müllhalde des Ressorts Panorama immer noch zu besichtigen und  aufzurufen).<br />
<br /></br></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-10782" title="2-artikel-zu-sexueller-gewalt" src="http://www.suedwatch.de/blog/wp-content/uploads/2013/05/2-artikel-zu-sexueller-gewalt.jpg" alt="2-artikel-zu-sexueller-gewalt" width="502" height="260" /></p>
<p></br><br />
Angeblich herrscht bei der SZ das Vier-Augen-Prinzip: Stefan Plöchinger, der Chef der SZ-online-Redaktion, versichert in seiner Kolumne, alle Artikel würden vor Veröffentlichung ausgedruckt und von 2 Paar Augen gelesen <a href="http://www.sueddeutsche.de/kolumne/ihr-feedback-danke-liebe-leser--1.1632650">(4)</a>. Vielleicht sollte man für die SZ eine Brillensammlung veranstalten, denn es ist kaum vorstellbar, wie die insgesamt vier Augen von zwei Korrektoren innerhalb von nur ein paar Zeilen solch grobe Schnitzer (auffällige Inkongruenz von zwei einfachen Zahlenangaben) nicht bemerken. Böswillig könnte man auch annehmen, daß das Thema Kindesmißbrauch für die SZ-Menschen eben ein eher unwichtiges ist, wo es auf detaillierte Recherche nicht ankommt, wie es auch schon Jaspis in ihrem Beitrag bemängelt hat. Sie jedenfalls konnte sich Detailwissen ohne weiteres über das Internet durch die „Times of India“ verschaffen.</p>
<p>Der nunmehr korrigierte, aktuelle Artikel über den Kindesmißbrauch unter den Registerangaben Reise/Asien/Indien  ist - wie sein fehlerhafter Vorgänger – derzeit im Ressort „Panorama“ abrufbar, wo er sich in „bester“ Gesellschaft  in einem bunten Allerlei von Nachrichten befindet: „Dies und Das“ aus aller Welt, für jeden Geschmack etwas.</p>
<p>Die  Foristin Carolin Kugel findet diese Einordnung in die Sparte „Panorama“ allerdings inakzeptabel:<br />
<br /></br><br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-10781" title="2-carolinkugel" src="http://www.suedwatch.de/blog/wp-content/uploads/2013/05/2-carolinkugel.jpg" alt="2-carolinkugel" width="498" height="204" /><br />
<br /></br><br />
Dem kann man nur zustimmen, wenn man sich vor Augen hält, was so alles unter „Panorama“ veröffentlicht wird. Zum Beispiel heute (3.5.2013) eine mehr als dümmliche Glosse von Lena Jakat unter dem Titel: „B&amp;B im Vatikan“ <a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/neue-wohnformen-im-alter-bb-im-vatikan-1.1664246">(5)</a>.<br />
<br /></br></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-10783" title="3-glosse-lena-jakat" src="http://www.suedwatch.de/blog/wp-content/uploads/2013/05/3-glosse-lena-jakat.jpg" alt="3-glosse-lena-jakat" width="540" height="416" /></p>
<p></br><br />
Lena Jakat stellt sich neue Wohnformen im Alter vor und geht ihrem super-originellen Gedanken nach, wie es wäre, wenn B (für Beatrix) zu B ( für Benedikt) (deshalb B&amp;B im Titel?) in den Vatikan zöge, Benedikt Lammfellpantoffeln trüge und Beatrix mit der unter italienischer Sonne sich weiterhin bewährenden Betonfrisur den mit Tulpen bepflanzten Vorgarten überwache – und zwischendurch spielen die beiden Halma. Dümmer geht’s nimmer. Aber wenn diese Ausgeburt der  Phantasie einer „humorvoll“ sein wollenden Reporterin  - billige Lacher beim „anspruchsvollen“ SZ-Publikum kann man immer ernten, wenn man sich Benedikt XVI vornimmt – es ist schon obsessiv, wie die SZ sich immer wieder an ihm abarbeitet, selbst jetzt noch, wo er abgedankt hat  -  wenn also dieses waaahnsinnig komische Produkt aus der „Hirn“-Region der Vielquasslerin Lena Jakat wenigstens nur der Sparte „Leben“ , dem Sammelbecken der trivialsten aller trivialen Trivialitäten, zugeordnet worden wäre! So aber wird ein Artikel über Kindesmißbrauch als Reise-Info in „Panorama“ eingestellt, gleichberechtigt und gleich gewichtet in derselben Rubrik wie Meldungen über einen neuen Rekord im Verstecken von Cannabis, eine Schauergeschichte über das Auffressen der Leiche einer abgestürzten Frau in den Pyrenäen durch Geier, ein Promiblog, Klatsch über den Thronwechsel in den Niederlanden und eben Lena Jakats mißlungener Glossen-Versuch „B&amp;B im Vatikan“. Wobei man sich schwer vorstellen kann, daß es Lena Jakat bei der Wahl ihres Titels nicht bewußt war, welch weites, auch scheinbar fernliegendes Assoziationsfeld sie damit den Lesern unterschwellig eröffnete: <strong>B&amp;B</strong> wie in <strong>Bed and Breakfast</strong> (hach, unausgesprochene schwüle Frage - Beatrix und Benedikt in einem oder zwei Betten?)  und „<strong>BB</strong>“  – das Markenzeichen der Sexbombe „bébé“ Brigitte Bardot mit dem kindlichen Schmollmund (6) – oder wie in Wikipedia sehr reserviert ausgedrückt - der „erotischen Ikone“ Brigitte Bardot.</p>
<p>Man versteht, weshalb der Artikel über den Tod eines kleinen, vierjährigen Mädchens als Folge sexuellen Mißbrauchs in Indien nach Dafürhalten der SZ genau in diese Rubrik paßt, wo sich auch ein oberflächlicher Flattergeist wie Lena Jakat tummelt! Die widerwärtige Verharmlosung von Kindesmißbrauch – wie von Jaspis zu Recht angeprangert - setzt sich so fort durch die einem Bericht darüber zugewiesene Nachbarschaft mit mehr oder weniger niveaulosen Artikeln  – wie zum Beispiel dem Blödelschmonz von Lena Jakat.<br />
<br /></br></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-10784" title="4-panorama-auswahl" src="http://www.suedwatch.de/blog/wp-content/uploads/2013/05/4-panorama-auswahl.jpg" alt="4-panorama-auswahl" width="525" height="328" /></p>
<p></br><br />
Der Wolpertinger<br />
<br /></br><br />
<span style="color: #ff0000;">Update:</span> So löst die SZ ihr Problem mit Kritik: <strong>Abrakadabra-Verschwindibus</strong>!</p>
<p>Die SZ unterdrückt Kritik nachträglich – auch noch mehr als 24 Stunden nach ursprünglicher Einstellung eines Kommentars schafft sie sich so Probleme vom Hals. Wenn man den Artikel „Vierjährige stirbt nach Vergewaltigung“ (siehe Fußnote 2) neuerdings anklickt, sind alle Beiträge, die sich <strong>aus inhaltlichen Gründen</strong> mit der  Einordnung des Artikels in das Ressort „Panorama“ beschäftigten, komplett verschwunden – auch der oben zitierte und durch Screenshot gesicherte Kommentar von Carolin Kugel vom 2.Mai 2013 um 2:11 Uhr. Der Zaubertrick fand irgendwann am Nachmittag/Abend des 3. Mai statt. Gratulation an all die Zauberkünstler von der SZ.<br />
P-err-f-ekt! Der Trick ermöglichte eine im Ergebnis 100%-ig unkritische Rezeption des Artikels! Ganz so, wie sich der „anspruchsvolle“ SZ-Leser das wünscht. Und ganz so, wie sich der Chef der Online-Redaktion Stefan Plöchinger die aktive Mitarbeit seiner „lieben Leser“ wünscht. Denn schließlich hat Stefan Plöchinger für Kritik, die jetzt <em>upgedated</em> sehr schick „Feedback“ heißt, ein eigens dafür zu verwendendes Formular geschaffen, auf dem man der SZ die für sie kostenlosen, schon vorsortierten Korrekturvorschläge - auf geflissentliche, wohlwollende Beachtung hoffend - untertänigst unterbreiten darf. Alles natürlich ganz diskret in einem dunklen Winkel, wo kein öffentliches Auge hinzublicken vermag (siehe Fußnote 4).</p>
<p>P-E-RR-FEKT!<br />
<br /></br><br />
<a href="http://www.suedwatch.de/blog/?p=10748">(1) http://www.suedwatch.de/blog/?p=10748</a><br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/gewalt-gegen-frauen-in-indien-vierjaehrige-stirbt-nach-vergewaltigung-1.1662750">(2) http://www.sueddeutsche.de/panorama/gewalt-gegen-frauen-in-indien-vierjaehrige-stirbt-nach-vergewaltigung-1.1662750</a><br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/indien-vierjaehriges-maedchen-stirbt-nach-vergewaltigung-1.1662190">(3) http://www.sueddeutsche.de/panorama/indien-vierjaehriges-maedchen-stirbt-nach-vergewaltigung-1.1662190</a><br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/kolumne/ihr-feedback-danke-liebe-leser--1.1632650">(4) http://www.sueddeutsche.de/kolumne/ihr-feedback-danke-liebe-leser&#8211;1.1632650</a><br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/neue-wohnformen-im-alter-bb-im-vatikan-1.1664246">(5) http://www.sueddeutsche.de/panorama/neue-wohnformen-im-alter-bb-im-vatikan-1.1664246</a><br />
(6) siehe Fußnote 5: in dieser Form „BB“ in der Adresszeile für den Artikel enthalten</p>
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		</item>
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		<title>Es gibt Menschen und es gibt Juden. Und es gibt &#8220;Siedler&#8221;.</title>
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		<pubDate>Thu, 02 May 2013 10:02:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritatensaenger</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>

		<category><![CDATA[Halbwahrheiten]]></category>

		<category><![CDATA[Israel/Nahost]]></category>

		<category><![CDATA[QualitätZSjournalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erste Satz in der Überschrift gibt die Werteskala wieder, die heute noch in vielen Köpfen existiert. Vom, auch im Antisemitismus vereinten, politischen Spektrum Links- und Rechtsaußen wissen wir, dass der Jude eine Extrakategorie bildet. Unterhalb des Menschen. Für die einen primär, weil er die falsche &#8220;Rasse&#8221; hat, für die anderen vor allem, weil er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der erste Satz in der Überschrift gibt die Werteskala wieder, die heute noch in vielen Köpfen existiert. Vom, auch im Antisemitismus vereinten, politischen Spektrum Links- und Rechtsaußen wissen wir, dass der Jude eine Extrakategorie bildet. Unterhalb des Menschen. Für die einen primär, weil er die falsche &#8220;Rasse&#8221; hat, für die anderen vor allem, weil er a.) &#8220;die Welt beherrscht&#8221; und b.) der Prototyp des &#8220;Kapitalisten&#8221; ist.</p>
<p>Nun hat man aber in der Linken vor einiger Zeit schon eine Kategorie gefunden, mit der man jemanden noch unter den Juden stellen kann. Denn den Juden braucht man ja noch, weil man am 27. Januar öffentlichkeitswirksam den Holocaust beweinen will und weil man den &#8220;anti&#8221;faschistischen Kampf zumindest teilweise als Kampf gegen den Antisemitismus verkaufen muss, um damit von der Ähnlichkeit der eigenen Ideologie zum Faschismus abzulenken. Die nun wirklich unterste Kategorie ist also jetzt der &#8220;Siedler&#8221;.</p>
<p>Wer in linken Kreisen seinen Judenhass ausleben will, der zieht über Israels Siedler her. Das ist noch unverfänglicher als &#8220;Israelkritik&#8221;, weil die dummerweise nicht immer unwidersprochen bleibt. Selbst hartgesottene Antisemiten haben ein Problem damit, gegen das Existenzrecht Israels schlüssig zu argumentieren. Aber die SIEDLER&#8230;..!?! Das geht immer.</p>
<p>Weshalb in den Worten der <em>Süddeutschen Zeitung</em> am 3. April auch lediglich ein Siedler &#8220;getötet&#8221; wurde <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/neuer-gewaltexzess-palaestinenser-toetet-israelischen-siedler-1.1662038">[1]</a>&#8230;<br /></br></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-10745" title="siedler01" src="http://www.suedwatch.de/blog/wp-content/uploads/2013/05/siedler01.jpg" alt="siedler01" width="500" height="194" /></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>(Wir wollen bei all dem Smodder in dieser Berichterstattung nicht weiter darauf eingehen, dass man in München nichtmal in der Lage ist, die Todesart korrekt wiederzugeben. Das Opfer wurde nicht erschossen, sondern erstochen. Das war auch am 30. April schon bekannt, als die SZ ihren Artikel einstellte. Und heute, am 2. Mai, steht es immer noch unverändert falsch im Artikel.)</em></p>
<p></br></p>
<p>Wobei wir an dieser Stelle zusätzlich festhalten wollen - Sie werdens an den Anführungszeichen im vorherigen Satz bemerkt haben - dass man bei der <em>SZ </em>von einer Tötung ausgeht. Also einer Tat, die begangen wurde, ohne dass der Täter Mörder ist. Denn über Mord sagt unser Gesetz (und durchaus der allgemeine Sprachgebrauch):<br /></br></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em><span style="color: #000000;">&#8220;Mörder ist, wer aus Mordlust [...] oder sonst aus niedrigen Beweggründen, heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln [...] einen Menschen tötet.&#8221;</span></em></p>
<p></br></p>
<p>Wer also am frühen Morgen an einem Mitfahrer-Sammelpunkt einen ihm unbekannten Menschen, einen Zivilisten zumal, mit dem Messer vom Leben zum Tode bringt, der hat für diese Tat in den Augen der Schreiber der <em>Süddeutschen </em>ja womöglich einen guten Grund. Den die SZ zumindest unterschwellig mitliefert: er war eben &#8220;Siedler&#8221;. Weshalb der fünffache Familienvater auch nicht aus niederen Beweggründen ermordet, sondern nur getötet wurde. So als wäre er zufällig von dem Auto überfahren worden, auf das er wartete. Und auch die Heimtücke der Tat scheint unserem Leib und Magen - mit Übelkeit erfüllenden - Blatt weder erwähnenswert, noch als Hinweis auf mehr als nur eine Tötung dienlich: Das Opfer wurde nämlich <strong>von hinten erstochen</strong> <a href="http://mfa.gov.il/MFA/ForeignPolicy/Terrorism/Victims/Pages/Evyatar-Borovsky.aspx">[2]</a>. Heimtücke aber ist genau das: die bewusste Ausnutzung der in Arglosigkeit begründeten Wehrlosigkeit des Opfers durch den Täter. Und ein klassisches Mordmerkmal.</p>
<p>Aber noch etwas fällt auf: Während palästinensische Opfer des Nahostkonfliktes gern im Licht ihrer kompletten Vita und ihres familiären Umfeldes präsentiert werden, bleiben jüdische Opfer stets namenlos. <strong>suedwatch.de</strong> könnte hier einige Beispiele nennen, der Moritatensaenger möchte aber nur einen Fall herausheben, der mit einer besonders niederträchtig verschleiernden Berichterstattung verbunden ist: Vor fast genau zwei Jahren wurde von Palästinensern ein isralischer Schulbus gezielt mit einer Panzerabwehrwaffe beschossen. Etwas über eine Woche später starb der dabei schwerst verletzte, zufällig einzige Insasse, ein 16-jähriger Junge, an den Folgen der barbarischen Tat. Nicht nur dass man bei der <em>SZ </em>das Möglichste tat, um den gezielten Mordanschlag massiv herunterzuspielen&#8230;</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>suedwatch.de</strong> legte das in zwei Berichten offen: <a href="http://www.suedwatch.de/blog/?p=5138">Nur ein Schulbus, nur eine Rakete.</a> / <a href="http://www.suedwatch.de/blog/?p=5150">Schulbus, die zweite.</a></p>
<p>&#8230;, auch musste das Opfer ein Kind ohne Gesicht und ohne Namen bleiben. Schon damals haben wir nachgeholt, was die <em>Süddeutsche</em> &#8220;versäumte&#8221;&#8230;</p>
<p style="padding-left: 30px;"><a href="http://www.suedwatch.de/blog/?p=5233">Er ist tot.</a></p>
<p>&#8230;und so wollen wir auch heute dem Mordopfer vom 30. April Gesicht und Namen geben. Ermordet wurde <em>Evyatar &#8220;Napo&#8221; Borovsky</em>&#8230;<br /></br></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-10767" title="evyatar-borovsky" src="http://www.suedwatch.de/blog/wp-content/uploads/2013/05/evyatar-borovsky.jpg" alt="evyatar-borovsky" width="250" height="168" /><br /></br></p>
<p>&#8230;, Ehemann von <em>Tzofia Borovsky</em> und Papa von fünf Kindern im Alter zwischen einem und sieben Jahren. Jude <strong>und</strong> Mensch. Und ja, auch Siedler <strong>und</strong> Mensch.<br /></br><br /></br></p>
<p>Mit tönendem Gruß<br /></br></p>
<p>Ihr Moritatensaenger alias Peter Zangerl<br /></br><br /></br></p>
<p>[1] <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/neuer-gewaltexzess-palaestinenser-toetet-israelischen-siedler-1.1662038">http://www.sueddeutsche.de/politik/neuer-gewaltexzess-palaestinenser-toetet-israelischen-siedler-1.1662038</a></p>
<p>[2] <a href="http://mfa.gov.il/MFA/ForeignPolicy/Terrorism/Victims/Pages/Evyatar-Borovsky.aspx">http://mfa.gov.il/MFA/ForeignPolicy/Terrorism/Victims/Pages/Evyatar-Borovsky.aspx</a><br /></br></p>
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		</item>
		<item>
		<title>WatchShot#50: Kein #Aufschrei für Kinder</title>
		<link>http://www.suedwatch.de/blog/?p=10748</link>
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		<pubDate>Wed, 01 May 2013 22:31:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jaspis</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[QualitätZSjournalismus]]></category>

		<category><![CDATA[SZcheinheilig]]></category>

		<category><![CDATA[Sprachverwirrung]]></category>

		<category><![CDATA[WatchShot]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn es um sexuelle Gewalt gegen Kinder geht, läuft offenbar irgend etwas vollkommen verquer in den Köpfen unserer SZ-Journalisten. Auffällig war bereits, der Wolpertinger erwähnte es gerade[1], die Bezeichnung dessen, was Daniel Cohn-Bendit als Erzieher mit den ihm anvertrauten Kindern getan hat. Zur Erinnerung: Das, was er in &#8220;Der Basar&#8221; beschrieben hat, ist purer Kindesmissbrauch. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es um sexuelle Gewalt gegen Kinder geht, läuft offenbar irgend etwas vollkommen verquer in den Köpfen unserer SZ-Journalisten. Auffällig war bereits, der Wolpertinger erwähnte es gerade<a href="http://www.suedwatch.de/blog/?p=10733">[1]</a>, die Bezeichnung dessen, was Daniel Cohn-Bendit als Erzieher mit den ihm anvertrauten Kindern getan hat. Zur Erinnerung: Das, was er in &#8220;Der Basar&#8221; beschrieben hat, ist purer Kindesmissbrauch. Er streitet nun ab, das Beschriebene auch tatsächlich getan zu haben, sondern behauptet, das seien nur verbale Provokationen gewesen.<a href="http://www.suedwatch.de/blog/?p=10665">[2]</a> Doch nicht einmal Cohn-Bendit geht so weit, die Handlungen, die er beschrieben hat, heute noch derart zu marginalisieren. Aber was machen unsere SZ-Redakteure aus diesem Kindesmissbrauch?<a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/aeusserungen-ueber-intimitaet-mit-kindern-cohn-bendit-verzichtet-auf-deutsch-franzoesischen-medienpreis-1.1661877">[3]</a><br />
<br /> </br></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-10749" title="intimitaeten" src="http://www.suedwatch.de/blog/wp-content/uploads/2013/05/intimitaeten.jpg" alt="intimitaeten" width="513" height="89" /></p>
<p> </br><br />
<strong>&#8220;Intimität mit Kindern&#8221;</strong> - Insgesamt vier Mal wird diese Verharmlosung des Kindesmissbrauchs in dem Artikel verwendet und damit deutlich, dass die Schreiberlinge eines ganz sicher nicht verstanden haben: Dass es einvernehmlichen Sex von Kindern mit Erwachsenen nicht gibt. Für sie, unserer SZ-Schreiberlinge, scheinen Kinder, ob es nun unter Drogen gesetzte Dreizehnjährige sind, oder Kleinkinder im Kindergartenalter, nichts anderes als etwas jüngere Sexualpartner zu sein, beliebig austauschbar gegen Volljährige.</p>
<p>Wem das bis jetzt noch nicht klar war, dem erteilen unsere SZ-Redakteure nun eine noch deutlichere Lektion: Die Rede ist von einem neuerlichen weltweit bekannt gewordenen Fall von sexueller Gewalt in Indien. Dieses Mal richtet er sich gegen Kleinkinder. Eines davon, ein vierjähriges Mädchen, ist nun gestorben. Bei Süddeutsche.de<a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/gewalt-gegen-frauen-in-indien-vierjaehrige-stirbt-nach-vergewaltigung-1.1662750">[4]</a> erfährt man in der Rubrik &#8220;Reise&#8221;:</p>
<blockquote><p>Zehn Tage lang kämpften die Ärzte um das Leben eines vierjährigen Mädchens, das vergewaltigt worden war. Nun ist das Kind an den Folgen der Tat verstorben.</p>
<p>Ein vier Jahre altes Mädchen ist in Indien laut Medienberichten an den Folgen einer Vergewaltigung gestorben. Das Herz des Kindes habe nach zehn Tage langem Kampf aufgehört zu schlagen, sagte Ravi Mandadiar, Verwaltungschef des behandelnden Krankenhauses in der zentralindischen Stadt Nagpur.<br />
Die Vierjährige habe vor dem elterlichen Haus gespielt, als zwei Männer sie mit Schokolade weggelockt hätten, berichtete der Nachrichtensender NDTV. Die Eltern hätten das Kind erst am nächsten Morgen blutend in einem Feld gefunden. Zwei Verdächtige seien festgenommen worden, hieß es.</p></blockquote>
<p>Mit weiteren Angaben, z.B. dass das Kind offene Wunden und Blutergüsse am Körper hatte, sollen die Leser offenbar ebensowenig belastet werden wie damit, dass das Kind offenbar so heftig gewürgt wurde, dass es schwere Hirnschäden erlitt, auf Grund derer es zehn Tage lang im Koma lag und schließlich verstarb.<a href="http://articles.timesofindia.indiatimes.com/2013-04-21/bhopal/38709280_1_rani-girl-child-jhabua-power-plant">[5]</a></p>
<p>Nein, bei unserem Hausmedium genügt der Hinweis, das Mädchen sei &#8220;an den Folgen einer Vergewaltigung gestorben&#8221;.</p>
<p>Ein vierjähriges Mädchen, liebe SZ-Redakteure, wird nicht einfach &#8220;nur&#8221; vergewaltigt. Ein vierjähriges Mädchen ist ein noch nicht einmal einen Meter großes Kleinkind, das bereits durch die Penetration einer Vergewaltigung durch einen Erwachsenen unmenschliche Gewalt erfährt. Ein vierjähriges Mädchen ist ein Kleinkind, das im Sandkasten spielt. <strong>Aber ein vierjähriges Mädchen ist eines ganz sicher nicht: Eine Frau.</strong><br />
<br /> </br><br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-10750" title="vierjaehrige" src="http://www.suedwatch.de/blog/wp-content/uploads/2013/05/vierjaehrige.jpg" alt="vierjaehrige" width="517" height="468" /><br />
<br /> </br><br />
Auch wenn das in manch perverser Vorstellung so sein sollte.<br />
<br /> </br> <br /> </br><br />
Jaspis<br />
<br /> </br> <br /> </br><br />
<a href="http://www.suedwatch.de/blog/?p=10733">[1] http://www.suedwatch.de/blog/?p=10733</a><br />
<a href="http://www.suedwatch.de/blog/?p=10665">[2] http://www.suedwatch.de/blog/?p=10665</a><br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/aeusserungen-ueber-intimitaet-mit-kindern-cohn-bendit-verzichtet-auf-deutsch-franzoesischen-medienpreis-1.1661877">[3] http://www.sueddeutsche.de/medien/aeusserungen-ueber-intimitaet-mit-kindern-cohn-bendit-verzichtet-auf-deutsch-franzoesischen-medienpreis-1.1661877</a><br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/gewalt-gegen-frauen-in-indien-vierjaehrige-stirbt-nach-vergewaltigung-1.1662750">[4] http://www.sueddeutsche.de/panorama/gewalt-gegen-frauen-in-indien-vierjaehrige-stirbt-nach-vergewaltigung-1.1662750</a><br />
<a href="http://articles.timesofindia.indiatimes.com/2013-04-21/bhopal/38709280_1_rani-girl-child-jhabua-power-plant">[5] http://articles.timesofindia.indiatimes.com/2013-04-21/bhopal/38709280_1_rani-girl-child-jhabua-power-plant</a></p>
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		<item>
		<title>&#8220;Ich bin nicht nur ein Papierwichser, sondern ein überzeugter Wichser&#8230; !&#8221;</title>
		<link>http://www.suedwatch.de/blog/?p=10733</link>
		<comments>http://www.suedwatch.de/blog/?p=10733#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 20:46:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolpertinger</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[DeSZinformation]]></category>

		<category><![CDATA[Es stand -nicht- in der SZ]]></category>

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		<category><![CDATA[Sprachverwirrung]]></category>

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		<description><![CDATA[Daniel Cohn-Bendit und kein Ende: Heute, zum Zeitpunkt meines Schreibens am 29.4.2013, ist in der FAZ ein weiterer ausführlicher Artikel zu Daniel Cohn-Bendits pädophilen Äußerungen unter dem Titel: &#8220;Dany&#8217;s Phantasien und Träume&#8221; zu finden – eine äußerst aufschlußreiche Lektüre, obwohl das meiste Material, das die FAZ gerne untersucht hätte, derzeit noch versiegelt in einem Archiv [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Daniel Cohn-Bendit und kein Ende: Heute, zum Zeitpunkt meines Schreibens am 29.4.2013, ist in der FAZ ein weiterer ausführlicher Artikel zu Daniel Cohn-Bendits pädophilen Äußerungen unter dem Titel: &#8220;Dany&#8217;s Phantasien und Träume&#8221; zu finden – eine äußerst aufschlußreiche Lektüre, obwohl das meiste Material, das die FAZ gerne untersucht hätte, derzeit noch versiegelt in einem Archiv schlummert <a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/cohn-bendits-paedophile-aeusserungen-danys-phantasien-und-traeume-12164560.html">(1)</a>.<br />
<br /> </br></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-10734" title="1-faz-artikel" src="http://www.suedwatch.de/blog/wp-content/uploads/2013/04/1-faz-artikel.jpg" alt="1-faz-artikel" width="501" height="459" /></p>
<p> </br><br />
Einleitend schreibt die FAZ:</p>
<blockquote><p>Daniel Cohn-Bendit ist nicht interessiert, die Geschichte seiner pädophilen Äußerungen transparent zu machen. Sein Büro hat einen Archivbestand dazu mit der Überschrift „Pressekampagnen gegen Daniel Cohn-Bendit“ gesperrt - bis zum Jahr 2031. (&#8230;) <em>(Anm. Wolpertinger: Da wäre Cohn-Bendit 86 Jahre alt)</em>. Daniel Cohn-Bendit, dessen pädophile Äußerungen im Zuge der Verleihung des Theodor-Heuss-Preises erneut Thema wurden, hat auf Anfrage der F.A.S. sowohl ein Interview als auch die Freigabe der Akten abgelehnt.</p></blockquote>
<p>Wohlweislich. Denn schon das, was an weiteren Einzelheiten zu Danys Wirken in seiner Frankfurter Zeit ohne das Studium der gesperrten Akten im Artikel der FAZ zu lesen ist (Lektüre vom Wolpertinger dringend empfohlen), macht es vollends unverständlich, wie die Nachfahren von Theodor Heuss es zulassen konnten, daß ein Preis zum  Gedächtnis dieses <strong>ehrwürdigen</strong> Politikers durch die Vergabe an einen so <strong>fragwürdigen</strong> Preisempfänger besudelt und dauerhaft beschädigt wurde. Im Artikel der FAZ ist als Paragrafenüberschrift die damalige Selbstcharakterisierung des von Sexspielen mit Kindern faszinierten Jung-Linken zitiert, der sich damit als Verantwortlicher des Herausgeberkollektivs von „Pflasterstrand“ den gleichgesinnten Genossen andiente:</p>
<blockquote><p>„Ich bin nicht nur ein Papierwichser, sondern ein überzeugter Wichser mit vielen Phantasien und Träumen, die weder alle häßlich noch schön sind&#8230;Nur das Ausloten von dem, was wir in uns haben, was in unseren Beziehungen schwelgt, ist schwer.</p></blockquote>
<p>Ob die Tatsache, daß der „geachtete“ Europa-Politiker Daniel Cohn-Bendit erneut von seiner unappetitlichen Vergangenheit eingeholt wird, irgendwelche ernsthaften Konsequenzen für ihn haben wird, ist zu bezweifeln. Die linke Journaille wird schon dafür sorgen, daß diese Verfehlungen nicht durch Skandalisierungskampagnen ins Bewußtsein der Öffentlichkeit gelangen – wie sie das umgekehrt bei weit geringeren Verfehlungen konservativer Politiker meisterhaft bewerkstelligt hat. Die Jugendsünden konservativer Politiker – wie  das nicht einwandfreie Zitieren in einer Doktorarbeit (z.B. von Annette Schavan in ihren Mitt-Zwanzigern) – werden jedenfalls ungeachtet späterer Verdienste in einem langen Leben unerbittlich verfolgt, bis diese Politiker aus dem Amt gejagt sind. Dabei finden unsere linken Journalisten-Tugendwächter die Unverhältnismäßigkeit der Bestrafung  für das begangene „Verbrechen“ falschen Zitierens genauso in Ordnung wie sie es in Ordnung finden, daß umgekehrt ein Herr Cohn-Bendit, ungeachtet der – milde ausgedrückt - dunklen Flecken in seiner Vergangenheit, für sein Lebenswerk einen Preis erhält, wobei ihm ein weiterer Preis bereits angetragen wurde, wie wir heute der SZ entnehmen.</p>
<p>Verglichen mit der deutlichen benennenden Sprache der FAZ - wie verständnisinnig kommentiert die SZ in ihrem Artikel die anvisierte zweite Preisvergabe an Cohn-Bendit <a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/aeusserungen-ueber-intimitaet-mit-kindern-cohn-bendit-verzichtet-auf-deutsch-franzoesischen-medienpreis-1.1661877">(2)</a>:<br />
<br /> </br></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-10735" title="2-cohn-bendit" src="http://www.suedwatch.de/blog/wp-content/uploads/2013/04/2-cohn-bendit.jpg" alt="2-cohn-bendit" width="541" height="510" /></p>
<p> </br><br />
Welche Diskretion wohnt der gewählten euphemistischen Sprache der SZ inne! Welch gekonnte Formulierungskunst in der Sprachbereinigung! Das zart Angedeutete zerschmilzt einem im Mund wie feinste Godiva-Schokolade! Nein, die SZ klotzt nicht herum wie die FAZ es tut mit dem Wort „Pädophilie“, das einem vielleicht Schluckbeschwerden verursachen könnte, sondern deutet mit vornehmster Zurückhaltung, die einem linken Gesinnungsgenossen gebührt, lediglich „Intimitäten mit Kindern“ an.</p>
<p>Und überdies: Jahrzehntealt sind diese Bemerkungen! Verjährt! Schlimmer noch: Vergeben und vergessen! Wenigstens von der SZ, die auch noch entlastend anführt:</p>
<blockquote><p>Cohn-Bendit hatte 1975 in einem Buch seine Zeit in einem anti-autoritären Kindergarten thematisiert und dabei auch Intimitäten mit Kindern beschrieben. Er selbst sowie Kinder und Eltern von damals betonten, es habe keinen Missbrauch gegeben.</p></blockquote>
<p>Natürlich läßt es die SZ aus, daß frühere Aussagen zu Danys Unschuld inzwischen zurückgenommen wurden.<a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/die-gegenwart/theodor-heuss-preis-fuer-cohn-bendit-dany-im-kinderladen-12156195.html">(3)</a> Und natürlich unterläßt es die SZ,  diese jetzt erwachsenen Kinder aufzuspüren und zu interviewen – wie sie es seinerzeit so vorbildlich beim Plagiatsverbrecher zu Guttenberg und dem Ohrfeigen-Mixa getan hat – bis hin zur Einsicht in zu Guttenbergs Schulzeugnis und die Wertung seines Charakters durch Hinz und Kunz aus Anno Dazumal. (Die anonymen Behauptungen der von Mixa geschädigten Kinder, die der SZ ominös vorlagen, wurden dagegen nie kritischer Würdigung durch Außenstehende unterzogen, da sie von der SZ nie zugänglich gemacht wurden).</p>
<p>Ganz wie man es vom charaktervollen Daniel Cohn-Bendit erwartet, verzichtet dieser großzügig auf die ihm angebotene zweite Ehrung mit der Bemerkung, er könne auch ohne diesen Preis leben. Wie demütig. Dem Saarländischen Rundfunk gegenüber erklärt er, er müsse befürchten, daß er im Bundestagswahlkampf erneut zur Zielscheibe werde. Ja, lieber Dany, es ist schon schlimm, wenn man so verfolgt wird:</p>
<blockquote><p>Bei der Vergabe eines von Medien vergebenen Preises wenige Wochen vor der Bundestagswahl würde vermutlich erneut diskutiert, ob man zur Verleihung gehen dürfe, und nicht, weshalb er den Preis bekomme, sagte der 68-Jährige. &#8220;Dann wird das instrumentalisiert im Wahlkampf.&#8221; Dies sei unwürdig für den Preis.</p></blockquote>
<p>Ach ja, der Gute. Er opfert sich, dem Ansehen des Preises zuliebe – edel, hilfreich und gut wie er ist als Grünen-Parteisoldat. Außerdem wisse er ja, was er für die deutsch-französische Freundschaft getan habe. Ob er auch weiß, was er seinen kindlichen Opfern angetan hat, damals, als er nach eigenem Bekunden nicht nur „ein Papierwichser“ war?<br />
<br /> </br><br />
Der Wolpertinger<br />
<br /> </br><br />
<a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/cohn-bendits-paedophile-aeusserungen-danys-phantasien-und-traeume-12164560.html">(1) http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/cohn-bendits-paedophile-aeusserungen-danys-phantasien-und-traeume-12164560.html</a><br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/aeusserungen-ueber-intimitaet-mit-kindern-cohn-bendit-verzichtet-auf-deutsch-franzoesischen-medienpreis-1.1661877">(2) http://www.sueddeutsche.de/medien/aeusserungen-ueber-intimitaet-mit-kindern-cohn-bendit-verzichtet-auf-deutsch-franzoesischen-medienpreis-1.1661877</a><br />
<a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/die-gegenwart/theodor-heuss-preis-fuer-cohn-bendit-dany-im-kinderladen-12156195.html">(3) http://www.faz.net/aktuell/politik/die-gegenwart/theodor-heuss-preis-fuer-cohn-bendit-dany-im-kinderladen-12156195.html</a></p>
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