In dem am gestrigen Abend vom Moritatensaenger verfassten Artikel mit dem Titel…
“Da hat der Sarrazin wohl zu viel Süddeutsche gelesen.”
…schrieb ich gegen Ende:
“Der zum Abschuss freigegebene Bundesbankökonom scheint wohl doch eher den Tagesspiegel als die Süddeutsche gelesen und verinnerlicht zu haben.”
Und tatsächlich: heute kann man sich auf YouTube den ARD-Schauprozess gegen Sarrazin in der Sendung [...]
Die Macher der Süddeutschen, als eherne Verteidiger der Juden und des Judentums weltbekannt, verschärfen die Empörung über Thilo Sarrazin und seinen Satz von den Juden und deren gemeinsamem Gen. Das klingt dann so:
“Nach seinen Äußerungen zu muslimischen Zuwanderern und dem Erbgut von Juden werden die Rufe nach einer Ablösung von Thilo Sarrazin als Bundesbankvorstand lauter. [...]
Vielleicht wundert sich der eine oder andere zusammen mit dem Moritatensaenger, warum die Informationen, die er in “Die Spendenbereitschaft der Deutschen bleibt jedoch gering” [1] zusammengetragen hat, nicht auch in der Süddeutschen gefunden hat. Interessant wären sie jedenfalls gewesen. Allerdings hätten sie wirklich ganz und gar nicht zu den Gründen gepasst, die von dort für [...]
Im Grunde ist der Artikel [1]
so albern, seine Aussage so trivial wie verkehrt, dass man ihn gar nicht erwähnen sollte.
Von wegen Befreiung: Warum Highheels noch lange kein Zeichen für Emanzipation sind und das Kopftuch nicht unbedingt die Unterdrückung der Frau bedeutet.
führt Ingrid Thurner darin aus und
Alle möglichen gesellschaftlichen Gruppen sind angetreten, in paternalistischer Manier muslimische [...]
So die Richtlinie 12.1. zu Ziffer 12 des Presskodex des Deutschen Presserates. Und damit der für Vorurteile besonders empfängliche Süddeutsche-Leser auf dem Pfad der Tugend bleiben kann, sieht die Berichterstattung des Münchner Blattes zu diesem Verbrechen…
…so aus [1]…
“Die Fahndung der Polizei nach der Tätergruppe verlief zunächst erfolglos. In der Folge konnte aber eine Gruppe Tatverdächtiger [...]
Wenn es schon mit der Klasse nicht klappt, dann muss eben Masse her. So oder so ähnlich lässt sich die aktuelle Prantl-Kommentar-Flut erklären. Nur dass er dabei entweder selbst den Überblick verloren hat, was er denn nun eigentlich sagen will - oder es interessiert ihn sein “Gewäsch von gestern” genauso wenig wie die Stringenz seiner [...]