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Archiv für die 'Sprachverwirrung' Kategorie

Es geht schon spaßig los mit der Entdeckung des Beinahereflexes.
„Beinahe reflexartig haben manche Gewalttaten wie in Boston und London als Terrorakte bezeichnet. Aber nach welcher Definition?“, fragt die Süddeutsche Zeitung[1], denn die Definition ist das, was angesichts der Terrorakte am brennendsten interessiert. Eine allgemeinverbindliche Definition gibt es aber nicht, deshalb gibt es auch keinen allgemeinverbindlichen [...]

Die Kollegin Jaspis hat unter dem Titel „Kein #Aufschrei für Kinder“ das in diversen SZ-Artikeln feststellbare, grundlegende Nicht-Begreifen dessen, was Kindesmißbrauch im Wesen ist, vor wenigen Tagen zu Recht scharf kritisiert (1). Sprachlos war der Wolpertinger über den  Hinweis im Beitrag von Jaspis, daß der Artikel über einen Fall in Indien „Vierjährige stirbt nach Vergewaltigung“ [...]

Wenn es um sexuelle Gewalt gegen Kinder geht, läuft offenbar irgend etwas vollkommen verquer in den Köpfen unserer SZ-Journalisten. Auffällig war bereits, der Wolpertinger erwähnte es gerade[1], die Bezeichnung dessen, was Daniel Cohn-Bendit als Erzieher mit den ihm anvertrauten Kindern getan hat. Zur Erinnerung: Das, was er in “Der Basar” beschrieben hat, ist purer Kindesmissbrauch. [...]

Daniel Cohn-Bendit und kein Ende: Heute, zum Zeitpunkt meines Schreibens am 29.4.2013, ist in der FAZ ein weiterer ausführlicher Artikel zu Daniel Cohn-Bendits pädophilen Äußerungen unter dem Titel: “Dany’s Phantasien und Träume” zu finden – eine äußerst aufschlußreiche Lektüre, obwohl das meiste Material, das die FAZ gerne untersucht hätte, derzeit noch versiegelt in einem Archiv [...]

Wie Leichenfledderer machte sich die SZ-Journaille ans Werk, den Terroranschlag in Boston bis in die kleinsten Fetzen zu zerpflücken: Wer hat noch nicht? Wer will nochmal? Maximale Verwertung des Ereignisses ist angesagt. Jeder SZ-Schreiberling, auch wenn er noch nie einen Fuß in die Vereinigten Staaten gesetzt haben mag und über das Land nur sorgsam gehegte [...]

Nun ja, Bastian Obermayer ist ja erst ca Mitte 30, seit 2012 im Investigativressort der SZ, davor 7 Jahre im Magazin tätig, davor die Journalistenschule in München, davor Studium der Politik, der amerikanischen Kulturgeschichte und der Geschichte. Und eigentlich wollte er laut Selbstauskunft unter seinem letzten Artikel vom 13.April 2013 (1) ursprünglich „Schriftsteller und Profifußballer [...]

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