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Wie nennt man eine Organisation, die Terroranschläge verübt? Richtig: Eine Terrororganisation. Die EU sieht das anscheinend anders. Es fällt ihr so unendlich schwer, die Hisbollah als Terrororganisation einzustufen.

Doch hier springt Tomas Avenarius in die Bresche[1]



pferd



Beinahe hätte ich den Kommentar unter “Es gibt sie noch, die guten Dinge” hier eingesetzt. Beinahe. Doch dann habe ich in den Kommentar hineingeschaut:

Die Hisbollah-Versteher argumentieren zu Recht, dass die Schiiten-Partei im libanesischen Parlament und Kabinett sitzt und den Kampf gegen Israel mit legitimen Gründen verflogt - Israel und Libanon haben keinen Friedensvertrag. Die Hisbollah-Gegner zählen mit dem gleichen Recht die vielen Terroranschläge der Gruppe auf, ob gegen jüdische oder israelische Touristen, Botschaften, Kulturzentren. [Hervorhebungen: Jaspis; Schreibweise vom Original übernommen]

Noch einmal ganz langsam: Weil Israel und Libanon keinen Friedensvertrag haben, argumentieren “Hisbollah-Versteher” (eine putzige Bezeichnung. “Terroristen-Versteher”. Ob Tomas Avenarius der Begriff “NSU-Versteher” auch so leicht über die Lippen ginge?), zu Recht, der “Kampf” gegen Israel werde mit legitimen Gründen verfolgt.

Allein die Tatsache, dass es keinen Friedensvertrag zwischen Israel und Libanon gibt, ist in Tomas Avenarius’ Augen also “zu Recht” Legitimation dafür, Terroranschläge zu verüben.

Und damit auch keiner auf die Idee kommt, an dieser Gleichsetzung zu zweifeln, setzt Avenarius nach: “Mit dem gleichen Recht” zählten die “Hisbollah-Gegner” die Terroranschläge gegen jüdische oder israelische Touristen, Botschaften, Kulturzentren auf.



victims[2]



Schließlich sei dass ja auch alles nur “eine Frage der Definition und des Blickwinkels”.

Aus europäischer Sicht ist gezielte Gewalt gegen Zivilisten aber selbst im Krieg nicht zu rechtfertigen, Terror in Form von Autobomben noch weniger.

Aber wenn andererseits schon das Fehlen eines Friedensvertrag die gleiche Berechtigung darstellt wie die Missbilligung von Gewalt gegen Zivilisten, jedenfalls “aus europäischer Sicht”, dann verkommt die Feststellung

Die EU hat somit jeden Grund, die Hisbollah auf die Terrorliste zu setzen und eventuelles Vermögen einzufrieren. Sie sollte es nun tun.

zur hohlen Worthülse. Zum Trojanischen Pferd, das in seinem Inneren die Botschaft der Legitimation eben dieser Terroranschläge mitbringt. Denn Avenarius liefert in ihm die Rechtfertigung gleich mit, MIT der die EU genau das nicht tut, was sie tun “sollte”. Tun muss.





Jaspis





[1] http://www.sueddeutsche.de/politik/debatte-um-libanesische-organisation-die-hisbollah-gehoert-auf-die-terrorliste-der-eu-1.1677728
[2] http://www.jewishpress.com/news/how-does-eu-avoid-defining-hizbullah-as-terrorist-organization/2013/03/05/?src=ataglance

Als eifrige Leser unseres Blogs haben sich die Redakteure der Süddeutschen, wenn auch nicht unbedingt Gedanken zu ihrer eigenen Arbeit, so doch welche darüber gemacht, wo denn das wunderbare “Häusl” (für Nichtbayern: Das Toilettenhäuschen) zu finden ist, das unseren Header ziert. Weil ihnen aber die direkte Frage wohl doch ein wenig zu … anrüchig gewesen wäre, hat sich die Redaktion anscheinend auf die Suche gemacht …


himmel-nah



… und tatsächlich einen Fotografen, Marco Volken, aufgetan, der - ja, tatsächlich: WC-Häuschen in den Alpen aufspürt und fotografiert.[1]

Die architektonische Vielfalt hat ihn verblüfft, sie reicht vom rustikalen Holzmodell mit herzförmigem Fenster über das Kunststoffklo in knalligen Farben bis zum puristischen Metallkubus.

Ein “rustikales Holzmodell”, so, wie zum Beispiel unseres (hier die Außenansicht):



tuerl



Viele “Häusl” wurden gefunden (schauen Sie sich unbedingt die Bildergalerie an!) - bloß unseres anscheinend nicht. Man kann eben nicht alles haben, liebe SZ.

Von oben: Steinschlaggefahr. Von der Seite: Sturmböen. Von innen: dieser fiese Druck. Bergsteiger, die im Hochgebirge mal dringend müssen, haben ein Problem. Klettergurt, Steigeisen und Hose ausziehen – das ist keine gute Idee, wenn man zum Beispiel mitten in der Eiger-Nordwand hängt. Selbst als Speed-Bergsteiger schafft man es kaum zur nächsten öffentlichen Toilette. Eine echte Scheiß-Situation, auch für die Seilschaften unterhalb.

leitet Titus Arnu seinen Artikel so herrlich treffend ein und schließt mit

»Abenteuerlich ist es vor allem dann, wenn man zu spät merkt, dass es dort kein Wasser gibt – und auch kein Toilettenpapier.«

Letzteres wiederum ist nun aber für den eifrigen SZ-Leser noch das geringste Problem.



papier

;-)





Jaspis





[1] http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/39961/Dem-Himmel-so-nah

Vor gut zwei Wochen wurden der Süddeutschen Zeitung (SZ) private Unterlagen aus meinem Büro zugespielt, auf die nur wenige, sehr enge Mitarbeiter Zugriff hatten. Diese und suggestive Fragen eines Redakteurs führten zu einer Berichterstattung, gegen die ich mich mit Nachdruck zur Wehr setze.

Nicht zuletzt um unschuldige Mitarbeiter zu schützen, sehe ich mich gezwungen, rechtliche Schritte einzuleiten, in der Hoffnung, dass die Ermittlungen schnelle Aufklärung bringen werden.

Die Süddeutsche Zeitung versucht mit Hilfe dieser entwendeten Unterlagen seit letzter Woche eine Negativkampagne gegen mich zu fahren. Ohne meine Erklärungen zu berücksichtigen, wurden erste Dokumente im Artikel „Elefantencamp statt Bundestag“ am 7. Mai verarbeitet. Dabei wurden Fakten derart verdreht, verkürzt und neu zusammengestellt, dass der Leser einen vollkommen falschen Eindruck von den Geschehnissen erhielt.

Wie schon in der Vergangenheit, habe ich auch dieses Mal die Fragen der SZ und meine Antworten vor Erscheinen des Artikels auf meiner Homepage veröffentlicht, so dass sich jeder Leser selbst ein Bild von den Ereignissen machen konnte und immer noch kann. (Die Jagd geht weiter und Politiker sind keine Maschinen) Doch damit nicht genug.

In den letzten Tagen folgten weitere Anfragen der Süddeutschen Zeitung. Bei genauer Betrachtung der Art von Fragen wird die Intention schnell deutlich. Doch scheinen die Unterlagen einen Skandal nicht wirklich hergeben zu wollen.




Weiter im Text unter:

http://www.dagmar-woehrl.de/standpunkt/statements/sz-leaks-die-suche-nach-einem-skandal/

(Auszugsweise Veröffentlichung in suedwatch.de mit freundlicher Genehmigung des Autors.)

Als ich heute beim Öffnen von Süddeutsche.de diesen Text las….

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…konnte ich nur den Kopf schütteln. Lieber Stefan Plöchinger, Chefredakteur von Süddeutsche.de. Ich bin da etwas konservativ. Nach meiner Ansicht soll Leistung (!!) bezahlt werden. Wenn ich in einem Restaurant gut bedient werde, bezahle ich gerne und gut angemessen Trinkgeld. Wenn ich schlecht bedient werde, gebe ich aber auch ebenso deutlich NICHTS. Und wenn ich auf dem Online-Portal einer Zeitung in einer derartigen Häufung wie bei Ihnen nur miserablen Journalismus vorgesetzt bekomme, dann will ich nicht auch noch der sein, der das über die Werbung, die er gezwungenermaßen konsumiert, bezahlt. DESHALB ist es ganz okay, dass Ihnen mein Adblocker Probleme macht, weil er das - lästige - Aufploppen von Werbung verhindert.

Aber gut, ich bin ja kein Unmensch: Fangen Sie an Ihre Arbeit zu machen, dann deaktiviere ich auch meinen Adblocker wieder.

Und für die Leser von suedwatch.de:

Der Moritatensaenger arbeitet überwiegend mit Firefox als Browser und verwendet dort den hevorragend funktionierenden Adblocker Adblock Plus, den man bei Chip kostenlos herunterladen kann….

http://www.chip.de/downloads/Adblock-Plus-fuer-Firefox_22437623.html



Mit tönendem Gruß

Ihr Moritatensaenger alias Peter Zangerl



Politische Talk-Shows sind wie Versicherungsvertreter. Keiner mag sie so wirklich. Viele machen sich über sie lustig und sie lauern an fast jeder Ecke. Dabei gehören sie zu unserem Alltag und sind manchmal sogar nützlich. Ein leichtes Spiel also, wenn sich dann der journalistische Nachwuchs der Süddeutschen Zeitung [1] darüber lustig machen will, wenn bei Plasberg am Montagabend einschlägige Talkshow-Dauergäste wie Grünen-Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt, Wolfgang Bosbach von der CDU, Christian Lindner von der FDP, Moderator Michel Friedmann und der AfD Repräsentant und Makroökonomie Professor Bernd Lucke über ein Thema diskutieren, das jeden angeht, aber kaum einer so wirklich einschätzen kann. Brauchen wir den Euro oder sollen wir uns wieder die D-Mark zurück holen. Solche Themen sind wie Fußball und Sex. Jeder fühlt sich kompetent, da mitzureden. Dumm ist nur, wenn dann Leute darüber schreiben, die mit dem Sachverhalt offensichtlich überfordert sind und sich auf Petitessen und Beckmessereien reduzieren. Den CDU Politiker Bosbach als „braven Konservativen” abzutun - Geschmackssache und nicht gerade originell. Dass sich Hannah Beitzer über sein mattes Verhalten mokiert, ist da schon geschmacklos, angesichts der Tatsache, dass Bosbach unheilbar an Krebs erkrankt ist. Frau Beitzer kommentiert die Kombattanten mit einer Gnadenlosigkeit, also ob sie selbst den Euro erfunden hätte. Dabei weiß sie nicht einmal, wie man den in der Diskussion reichlichst erwähnten Professor, Ex-Verfassungsrichter und Beinahe-Finanzminister Paul Kirchhof richtig schreibt.
„Molto fumo, poco arrosto”, heißt ein italienisches Sprichwort. Viel Rauch und wenig Braten. So sind wohl viele Talkshows und das beschreibt auch den genannten Beitrag ziemlich treffend.



Der Autor dieses Gastbeitrages ist Journalist und ein Freund des Hauses suedwatch.de



[1] http://www.sueddeutsche.de/medien/waehrungsdebatte-bei-hart-aber-fair-d-mark-meine-liebe-1.1666990

Die Kollegin Jaspis hat unter dem Titel „Kein #Aufschrei für Kinder“ das in diversen SZ-Artikeln feststellbare, grundlegende Nicht-Begreifen dessen, was Kindesmißbrauch im Wesen ist, vor wenigen Tagen zu Recht scharf kritisiert (1). Sprachlos war der Wolpertinger über den  Hinweis im Beitrag von Jaspis, daß der Artikel über einen Fall in Indien „Vierjährige stirbt nach Vergewaltigung“ (2), auf den sie Bezug nahm, offensichtlich unter „Reise“ in der SZ zu finden war. Sozusagen eine Info, von der die SZ annimmt, daß sie interessant  für Touristen ist. (Diese Einordnung kann an Hand des Screenshots im Artikel von Jaspis verifiziert werden: siehe die gelb unterlegten Registerkarten links oben).

Zunächst einmal hatte die SZ wieder,wie man es von unserer Qualitätszeitung gewohnt ist, die Fakten durcheinander gebracht. Unter der falschen Überschrift „Fünfjährige stirbt nach Vergewaltigung“ beschreibt sie am 30.4.2013 in einem ersten Artikel die Umstände des Todes eines vierjährigen Kleinkindes (3). Dieser Artikel ist die Grundlage des am 1.5.2013 (ohne Aktualisierungshinweis) geänderten und erweiterten Artikels, in dem es der SZ wenigstens gelingt, das Alter des verstorbenen Opfers sowohl im Titel als auch im Artikel richtig anzugeben und zu erwähnen, daß ein anderes, fünfjähriges Opfer sexueller Gewalt schwer verletzt überlebt hat. (Der ursprünglich kurze und den oben aufgezeigten sachlichen Fehler enthaltende erste Artikel ist jetzt - unkommentiert von der Redaktion - auf der Müllhalde des Ressorts Panorama immer noch zu besichtigen und  aufzurufen).


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Angeblich herrscht bei der SZ das Vier-Augen-Prinzip: Stefan Plöchinger, der Chef der SZ-online-Redaktion, versichert in seiner Kolumne, alle Artikel würden vor Veröffentlichung ausgedruckt und von 2 Paar Augen gelesen (4). Vielleicht sollte man für die SZ eine Brillensammlung veranstalten, denn es ist kaum vorstellbar, wie die insgesamt vier Augen von zwei Korrektoren innerhalb von nur ein paar Zeilen solch grobe Schnitzer (auffällige Inkongruenz von zwei einfachen Zahlenangaben) nicht bemerken. Böswillig könnte man auch annehmen, daß das Thema Kindesmißbrauch für die SZ-Menschen eben ein eher unwichtiges ist, wo es auf detaillierte Recherche nicht ankommt, wie es auch schon Jaspis in ihrem Beitrag bemängelt hat. Sie jedenfalls konnte sich Detailwissen ohne weiteres über das Internet durch die „Times of India“ verschaffen.

Der nunmehr korrigierte, aktuelle Artikel über den Kindesmißbrauch unter den Registerangaben Reise/Asien/Indien  ist - wie sein fehlerhafter Vorgänger – derzeit im Ressort „Panorama“ abrufbar, wo er sich in „bester“ Gesellschaft  in einem bunten Allerlei von Nachrichten befindet: „Dies und Das“ aus aller Welt, für jeden Geschmack etwas.

Die  Foristin Carolin Kugel findet diese Einordnung in die Sparte „Panorama“ allerdings inakzeptabel:



2-carolinkugel



Dem kann man nur zustimmen, wenn man sich vor Augen hält, was so alles unter „Panorama“ veröffentlicht wird. Zum Beispiel heute (3.5.2013) eine mehr als dümmliche Glosse von Lena Jakat unter dem Titel: „B&B im Vatikan“ (5).


3-glosse-lena-jakat



Lena Jakat stellt sich neue Wohnformen im Alter vor und geht ihrem super-originellen Gedanken nach, wie es wäre, wenn B (für Beatrix) zu B ( für Benedikt) (deshalb B&B im Titel?) in den Vatikan zöge, Benedikt Lammfellpantoffeln trüge und Beatrix mit der unter italienischer Sonne sich weiterhin bewährenden Betonfrisur den mit Tulpen bepflanzten Vorgarten überwache – und zwischendurch spielen die beiden Halma. Dümmer geht’s nimmer. Aber wenn diese Ausgeburt der  Phantasie einer „humorvoll“ sein wollenden Reporterin  - billige Lacher beim „anspruchsvollen“ SZ-Publikum kann man immer ernten, wenn man sich Benedikt XVI vornimmt – es ist schon obsessiv, wie die SZ sich immer wieder an ihm abarbeitet, selbst jetzt noch, wo er abgedankt hat  -  wenn also dieses waaahnsinnig komische Produkt aus der „Hirn“-Region der Vielquasslerin Lena Jakat wenigstens nur der Sparte „Leben“ , dem Sammelbecken der trivialsten aller trivialen Trivialitäten, zugeordnet worden wäre! So aber wird ein Artikel über Kindesmißbrauch als Reise-Info in „Panorama“ eingestellt, gleichberechtigt und gleich gewichtet in derselben Rubrik wie Meldungen über einen neuen Rekord im Verstecken von Cannabis, eine Schauergeschichte über das Auffressen der Leiche einer abgestürzten Frau in den Pyrenäen durch Geier, ein Promiblog, Klatsch über den Thronwechsel in den Niederlanden und eben Lena Jakats mißlungener Glossen-Versuch „B&B im Vatikan“. Wobei man sich schwer vorstellen kann, daß es Lena Jakat bei der Wahl ihres Titels nicht bewußt war, welch weites, auch scheinbar fernliegendes Assoziationsfeld sie damit den Lesern unterschwellig eröffnete: B&B wie in Bed and Breakfast (hach, unausgesprochene schwüle Frage - Beatrix und Benedikt in einem oder zwei Betten?)  und „BB“  – das Markenzeichen der Sexbombe „bébé“ Brigitte Bardot mit dem kindlichen Schmollmund (6) – oder wie in Wikipedia sehr reserviert ausgedrückt - der „erotischen Ikone“ Brigitte Bardot.

Man versteht, weshalb der Artikel über den Tod eines kleinen, vierjährigen Mädchens als Folge sexuellen Mißbrauchs in Indien nach Dafürhalten der SZ genau in diese Rubrik paßt, wo sich auch ein oberflächlicher Flattergeist wie Lena Jakat tummelt! Die widerwärtige Verharmlosung von Kindesmißbrauch – wie von Jaspis zu Recht angeprangert - setzt sich so fort durch die einem Bericht darüber zugewiesene Nachbarschaft mit mehr oder weniger niveaulosen Artikeln  – wie zum Beispiel dem Blödelschmonz von Lena Jakat.


4-panorama-auswahl



Der Wolpertinger



Update: So löst die SZ ihr Problem mit Kritik: Abrakadabra-Verschwindibus!

Die SZ unterdrückt Kritik nachträglich – auch noch mehr als 24 Stunden nach ursprünglicher Einstellung eines Kommentars schafft sie sich so Probleme vom Hals. Wenn man den Artikel „Vierjährige stirbt nach Vergewaltigung“ (siehe Fußnote 2) neuerdings anklickt, sind alle Beiträge, die sich aus inhaltlichen Gründen mit der  Einordnung des Artikels in das Ressort „Panorama“ beschäftigten, komplett verschwunden – auch der oben zitierte und durch Screenshot gesicherte Kommentar von Carolin Kugel vom 2.Mai 2013 um 2:11 Uhr. Der Zaubertrick fand irgendwann am Nachmittag/Abend des 3. Mai statt. Gratulation an all die Zauberkünstler von der SZ.
P-err-f-ekt! Der Trick ermöglichte eine im Ergebnis 100%-ig unkritische Rezeption des Artikels! Ganz so, wie sich der „anspruchsvolle“ SZ-Leser das wünscht. Und ganz so, wie sich der Chef der Online-Redaktion Stefan Plöchinger die aktive Mitarbeit seiner „lieben Leser“ wünscht. Denn schließlich hat Stefan Plöchinger für Kritik, die jetzt upgedated sehr schick „Feedback“ heißt, ein eigens dafür zu verwendendes Formular geschaffen, auf dem man der SZ die für sie kostenlosen, schon vorsortierten Korrekturvorschläge - auf geflissentliche, wohlwollende Beachtung hoffend - untertänigst unterbreiten darf. Alles natürlich ganz diskret in einem dunklen Winkel, wo kein öffentliches Auge hinzublicken vermag (siehe Fußnote 4).

P-E-RR-FEKT!



(1) http://www.suedwatch.de/blog/?p=10748
(2) http://www.sueddeutsche.de/panorama/gewalt-gegen-frauen-in-indien-vierjaehrige-stirbt-nach-vergewaltigung-1.1662750
(3) http://www.sueddeutsche.de/panorama/indien-vierjaehriges-maedchen-stirbt-nach-vergewaltigung-1.1662190
(4) http://www.sueddeutsche.de/kolumne/ihr-feedback-danke-liebe-leser–1.1632650
(5) http://www.sueddeutsche.de/panorama/neue-wohnformen-im-alter-bb-im-vatikan-1.1664246
(6) siehe Fußnote 5: in dieser Form „BB“ in der Adresszeile für den Artikel enthalten

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