Würdevolles Gedenken
27. Januar 2012 von Jaspis
27. Januar 2012 von Jaspis
22. Januar 2012 von Jaspis
Noch ein kleiner “Absacker” zum Wochenendausklang: Da versuchte sich Florian Zinnecker im SZ Magazin an einem trendy Statement für die moderne Leserschaft, die sich mit so unbequemen Dingen wie Höflichkeit oder Respekt vor anderen nicht dauernd belasten will. Diese warnt Zinnecker vor der “Danke-Dauerberieselung”, die in Wahrheit eine “einzige Unverschämtheit” sei.[1]

Kind: Ist verunsichert, sagt: »Danke.«
Mutter und Metzgersfrau: Atmen auf, lächeln selig, sind voll des LobesEin fataler Fehler. Weil das Kind den Eindruck mit nach Hause nimmt: Wer »Danke« sagt, wird gelobt. Wer »Danke« sagt, wird süß gefunden. Wer »Danke« sagt, kriegt Wurst geschenkt. Ein Kind, das auf sich hält, wird das Wort »Danke« jetzt mehrfach täglich benutzen. Warum auch nicht, es klingt ja höflich. Und genau da liegt das Problem. Jeder bedankt sich, dauernd, für alles. Und sehr oft auch für nichts: Danke für Ihre Antwort. Danke für Ihre Bewerbung. Für die Zusammenarbeit, Ihr Interesse, Ihre Aufmerksamkeit.
Schlimm, wirklich schlimm. Entsetzlich, diese angenehm überraschten bis erfreuten Reaktionen auf so ein blödes kleines Wort, das manchem so schwer über die Lippen geht. Das muss unbedingt abgeschafft werden.
In diesem selten schwachen Artikelchen regt sich ein Autor künstlich auf - über nichts. In seinem Bestreben, beinahe zwanghaft irgend einen hippen Beitrag beisteuern zu müssen, wenn schon gerade in der letzten Woche das Unwort des Jahres gekürt worden ist, merkt er nicht, dass er in Wirklichkeit ein Plädoyer für die Unhöflichkeit gehalten hat. Das kleine Wort “danke” hat noch niemandem weh getan. Aber schon vielfach für Freude gesorgt.
Nichts für ungut, lieber Florian Zinnecker. Aber wenn Sie mal sehen möchten, wie so etwas wirklich geht, dann lesen Sie Jennifer Nathalie Pykas “Nachruf auf ein Phantom”.[2]

Vielleicht wird das ja noch, bei Ihnen.
Danke.
Jaspis
[1] http://szmstat.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/36895/Danke
[2] http://www.theeuropean.de/jennifer-pyka/9643-unwort-gutmensch
21. Januar 2012 von Jaspis
Am gestrigen Freitag wurde der Wannsee-Konferenz gedacht, der Konferenz, in der die Nationalsozialisten planten, wie sie die gesamte jüdische Bevölkerung Europas in den Osten deportieren und dort vernichten wollten.
Zum 70. Jahrestag der Wannsee-Konferenz hat Bundespräsident Christian Wulff “Scham und Zorn” über die Mordserie des Zwickauer Neonazi-Trios geäußert. Alle - einschließlich der Polizei und der Sicherheitsbehörden - hätten es nicht für möglich halten wollen, dass es dies in Deutschland heute noch gebe, sagte Wulff bei einer Gedenkstunde im Haus der Wannsee-Konferenz in Berlin.[1]
Es ist nicht so, dass Süddeutsche.de diesem Thema einen ganzen Artikel gewidmet hätte. Da gab es Wichtigeres an diesem Tag, was einen Artikel wert war. Der Tag der Jogginghose, zum Beispiel.[2]

Nein, die Notiz 7 von 9 in “Politik kompakt” musste für den 70. Jahrestag der Wannsee-Konferenz genügen. Man hat schließlich anderes zu berichten, als diese alten Geschichten.

Und während die Medien derzeit im Sammeln von Meldungen über Vergünstigungen für den Bundespräsidenten wetteifern, bleibt ein anderer Skandal um ihn vollkommen unerwähnt:
Zugleich betonte er [der Bundespräsident, Anm. Jaspis]: “Deutschland steht unverbrüchlich an der Seite Israels.”
Süddeutsche.de-Leser werden sich darüber nicht weiter wundern, denn einen Artikel zu folgendem gab es dort nicht:[3]

Der selbe Bundespräsident Christian Wulff, der erst drei Tage zuvor den Holocaust-Relativierer Mahmoud Abbas, den Präsidenten der Palästinensischen Behörde (dessen Mandat schon seit zwei Jahren abgelaufen ist) nach Deutschland eingeladen und zu einem Arbeitsessen in Schloss Bellevue empfangen hat und ihm “den Rücken stärken will”, der selbe Bundespräsident Christian Wulff meinte nun also am Freitag:
“Deutschland steht unverbrüchlich an der Seite Israels.”
Man könnte meinen, dass jemand, der diese Worte ernst meint, seinen Gast, den er schon eigens nach Deutschland eingeladen hat, gerade angesichts des bevorstehenden Jahrestages der Wannsee-Konferenz, danach fragt, wie er es denn eigentlich mit der Rede des Mufti der Palästinensischen Autonomiebehörde, Muhammad Hussein, hält, die dieser seinerzeit bei den offiziellen Feierlichkeiten zum 47. Jahrestag der Gründung von Mahmoud Abbas’ Fatah gehalten hat. Darin hatte er offen zum Mord an den Juden aufgefordert:[4]

„Vor 47 Jahren begann die Fatah-Revolution. Welche Revolution? Die moderne Revolution der Geschichte des palästinensischen Volkes. Palästina ist in seiner Gesamtheit eine Revolution, seitdem Kaliph Umar kam (um Jerusalem zu erobern, 637 n.d.Z.) bis heute und bis ans Ende aller Tage.“„In zwei der wichtigsten Hadithen-Sammlungen (Buchari und Muslim) heißt es:„Der jüngste Tag wird nicht kommen, bis die Muslime gegen die Juden kämpfen und sie töten, so dass sich die Juden hinter Bäumen und Steinen verstecken. Und jeder Baum und Stein wird sagen: ,Oh Muslim, oh Diener Gottes, da ist ein Jude hinter mir. Komm und töte ihn.’ Und nur der Bocksdorn-Baum wird schweigen“„Deshalb ist es kein Wunder, dass sie Bocksdorn rings um ihre Siedlungen und Kolonien pflanzen.“
Seine Brüder im Geiste folgen diesem und ähnlichen Aufrufen nach wie vor, in Form von Terroranschlägen gegen Israel. Man könnte meinen, jemand der ernsthaft die Wiederholung der Geschichte verhindern will, jemand, der die anlässlich eines Gedenktages an die Organisation der Massenvernichtung aller europäischen Juden gesprochenen Worte
“Deutschland steht unverbrüchlich an der Seite Israels.”
auch so meint, der spricht sein Gegenüber darauf an, fordert ihn vielleicht sogar auf, sich aktiv für den Einhalt gegen die Judenhetze und Bekämpfung der Terroranschläge gegen Israel einzusetzen und beschränkt sich nicht darauf, sich “substantiell” beim Aufbau eines palästinensischen Staates “engagieren” zu wollen.
Man könnte meinen, eine Süddeutsche.de, die sich selbst ernst nimmt, schreibt auch darüber.
Jaspis
[1] http://www.sueddeutsche.de/politik/politik-kompakt-ira-splittergruppe-zuendet-bomben-in-nordirland-1.1262629-7
[2] http://www.sueddeutsche.de/stil/tag-der-jogginghose-lass-schlabbern-mann-1.1262625
[3] http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,809902,00.html
[4] http://www.botschaftisrael.de/2012/01/19/ranghochster-fatah-geistlicher-ruft-zum-judenmord-auf/
19. Januar 2012 von moritatensaenger
Hetze und Desinformation. Beinahe täglich und auch im Kleinen. Mit der Süddeutschen sind Sie dabei [1]. Ein für sich - oder für die stets bereite Meute von Pressefotografen, man betrachte die Reflexion in der glänzenden Oberfläche - trauernder Mann bildet den Auftakt…

(Hervorhebung Kreis, Moritatensaenger)
…, der Text die Krönung:
“Beit Hanoun, Gazastreifen, Palästinsisches Autonomiegebiet, 18. Januar 2012
Ein junger Palästinenser trauert in einem Krankenhaus in Beit Hanoun im Gazastreifen um einen Mann, der bei einem israelischen Luftangriff nahe der Grenze zu Israel ums Leben gekommen ist. Laut israelischen Angaben habe der Luftangriff einem Camp der Hamas gegolten.”
Wir sollen also begreifen, dass hier ein Angriff von außen, durch Israel, auf ein - palästinensisches - Autonomiegebiet geführt wurde. Nicht erwähnt werden die Raketenangriffe gegen Israel, die von jenem Autonomiegebiet aus beinahe wöchentlich bewusst und gegen zivile Ziele in einem autonomen Staat geführt werden. Zuletzt am 1. Januar sogar mit Raketen, die mit weißem Phosphor bestückt waren [2], um Brand bei den zivilen Zielen und Verbrennungen bei den zivilen Opfern hervorzurufen.
Behauptet wird ferner, dass Israel selbst erklärt, der Angriff habe einem “Camp” der Hamas gegolten. Sofern damit nicht sowieso Assoziationen zu einem friedlichen Campingplatz hervorgerufen werden sollen, wird auf alle Fälle ein Ziel in den Vordergrund geschoben, das für den Leser außer durch die bloße Existenz keinerlei Rechtfertigung für einen tödlichen Angriff erkennen lässt. Richtig scheint aber zu sein, und das legt auch Israel offiziel seinem Angriff zu Grunde, dass es sich bei dem ums Leben gekommenen “Mann” um einen Terroristen gehandelt hat, der zusammen mit Mittätern gerade versuchte, Sprengsätze an der Grenzbefestigung zu Israel zu platzieren. Das vermeldet nicht nur die Jerusalem-Post [3] so, sondern auch die nicht unbedingt überzogener Israelfreundlichkeit verdächtige Presseagentur UPI [4].
Durchgängig korrekte Berichterstattung in der SZ? Wie es scheint ein Ding der Unmöglichkeit, auf jeden Fall wenn Israel im Focus ist oder in den Focus geschoben werden soll.
Mit tönendem Gruß
Peter Zangerl, alias Moritatensaenger
[1] http://www.sueddeutsche.de/leben/bilder-des-tages-momentaufnahmen-im-januar-1.1248453
[2] http://www.jpost.com/Defense/Article.aspx?id=251763
Ich sage es ganz offen: Nicht selten sitze ich vor Prantls Elaboraten und habe Probleme, mich in die Hirnwindungen, die diese Texte hervorgebracht hat, einzufinden. Heute geht es mir so mit seinem Kommentar zum diesjährigen Unwort des Jahres: “Döner-Morde”.[1]

Sicher, gerade tiefsinnig diese Bezeichnung nicht. Gideon Böss[2] hat es aber recht gut zusammengefasst: Neben dem Hype über eine Vokabel, über die sich anscheinend immer noch jeder aufregen muss, ist die Aufregung über diese unsäglichen Morde an sich schon längst wieder abgeflaut. Mit ermordeten Menschen haben die ständig Zwangs-Empörten anscheinend weniger Probleme als mit der Kosmetik Bezeichnung.
Wie kann man nur! Es ist zwar üblich, solchen Verbrechen plakative Namen zu verpassen, aber das ignorierte man in diesem Fall einfach. Stattdessen wurde sofort durchschaut, dass der Name Dönermorde nur deswegen verwendet wurde, um einen Graben zwischen Deutschen und Ausländern/Türken (den Dönern) zu ziehen. Dass Döner längst eine urdeutsche Speise ist und dementsprechend für subtile Ausgrenzungsversuche denkbar ungeeignet, übersahen die Sprachkritiker dabei. Dafür klärten sie auf, dass Dönermord so klingt, als ob Döner und keine Menschen ermordet wurden. Offenbar sah man die Gefahr, dass das tatsächlich jemand falsch verstehen könnte (übrigens hat der Rhein-Ruhr-Ripper auch weder den Rhein noch die Ruhr ermordet).
Es gibt nicht viel, was diese Mordserie betrifft und dennoch zu vernachlässigen ist. Eigentlich ist es nur genau eine Sache, nämlich das Wort, mit dem sie bezeichnet wurde. Es ist absurd, mit was für eine Energie sich an einem solchen Begriff abgearbeitet wurde, während gleichzeitig die Frage im Raum steht, wie es möglich sein kann, dass drei Personen aus der Naziszene über Jahre hinweg durch das Land reisen und Menschen ermorden konnten.
Auch ein SZ-Leser bringt es auf den Punkt:

… und wohl keiner, weder ein Herr Prantl, noch die Gesellschaft für Deutsche Sprache, die das Unwort jährlich kürt, noch - und darauf kommt es wohl eigentlich an - Betreiber von Händlbratereien hätten darin eine Diskriminierung gefunden.
Doch so absurd kann diese Diskussion gar nicht sein, dass Prantl nicht dennoch versuchen würde, diese Absurdität noch zu übertrumpfen:
Um Rechtsextremismus zu bekämpfen, braucht man also nicht nur neue Dateien und neue Zugriffsmöglichkeiten auf die Neonazis, sondern zuvorderst ein neues Denken - eines das anerkennt, dass der Islam und die Muslime zu Deutschland gehören.
Heribert Prantl scheint, wie viele seiner Gesinnungsgenossen von dem Glauben beseelt zu sein, dass Friede, Freude und Eierkuchen in Deutschland einkehren werden, wenn nur der Islam nach Kräften gelobt und gefördert werde, in welcher Ausschattierung oder Auslegung auch immer. (So gerade erst geschrieben in “Der Letzte macht das Licht aus”[3]) Kein Anlass ist ihm zu abwegig, um diese These nicht doch noch anzubringen.
Insbesondere der Mord an dem Griechen aus der Neonazi-Mordserie (so heißt die Mordserie jetzt, die aber immer noch unter der alten URL auf Wikipedia zu finden ist[4]) zeigt, wie “schlüssig” diese Annahme ist.
Wörter sind Bewusstseins-Indikatoren. Das Döner-Wort war und ist ein Ausdruck für gestörtes Bewusstsein. Die Störung verschwindet nicht einfach dann, wenn ein einzelnes Wort zum Unwort erklärt wird. Ein Bewusstsein, das davon ausgeht, dass “die nicht zu uns gehören” zeigt sich auch in Besteller-Büchern wie dem von Thilo Sarrazin.
sprach Heribert Prantl. Und auf derselben Startseite von Süddeutsche.de prangt dieser Titel

Ich mag mir gar nicht vorstellen, was sich daraus noch alles konstruieren lässt.
Jaspis
[1] http://www.sueddeutsche.de/kultur/sprache-unwort-untat-ungeist-1.1260448
[2] http://boess.welt.de/2012/01/11/aufstand-der-anstandigen-gegen-eine-vokabel/
[3] http://www.suedwatch.de/blog/?p=7806
[4] http://de.wikipedia.org/wiki/Döner-Mordserie
16. Januar 2012 von moritatensaenger
Natürlich beschränkt sich die Süddeutsche in ihrer “Berichterstattung” zu dem antsemitischen Übergriff von Studenten der London School of Economics auf einen jüdischen Kommilitonen [1]…

…darauf, die so vorhersehbare wie pseudoentrüstete Stellungnahme der Universität…
“In einer offiziellen Stellungnahme der Hochschule heißt es, es handele sich um “verstörende Anschuldigungen”. Sowohl die Universität als auch die Studentenvereinigungen bemühten sich um Aufklärung. Sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten, werde es deutliche Strafen geben.”
…und der Studentenvereinigungen wiederzugeben…
“Gleichzeitig betonten alle Seiten, dass für Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung kein Platz an einer der führenden Hochschulen des Landes sei. Der Präsident der studentischen Sportlervereinigung, die die Tour in den französischen Wintersportort Val d’Isère im Dezember organisiert hatte, verurteilte die Tat in der Hochschul-Zeitung. “Dieses Verhalten ist nicht akzeptabel”, sagte Brendan Mycock. Das Verhalten einzelner Studierender stehe in krassem Widerspruch zu allem, für das die LSE und ihre Studentenvereinigungen stehen, sagte Alex Peters-Day, Generalsekretär der Studentenvereinigung.”
Wie fruchtbar der Schoß ist, aus dem der Vorfall kroch, “vergisst” unser seriöses Nachrichtenmedium dagegen anzumerken. Dabei gäbe es dazu nicht wenig zu berichten. Ich bringe hier nur mal ein paar auf die Schnelle zusammengelesene Stichworte:
“The man in the picture at the top left of this post is named Reza Pankhurst. He is pictured with his wife after being released from jail in Egypt in 2006 for belonging to an organization called Hizb ut Tahrir, which is a radical Islamist organization. I’ve discussed Hizb ut Tahrir several times on this blog. They’re real nut cases.
As it turns out, Mr. Pankhurst is a post-graduate student at the London School of Economics. He was also apparently a strong influence in the life of Omar Sharif, the British suicide bomber whose bomb did not detonate at Mike’s Place on the Tel Aviv beach in April 2003. Sharif and his companion were also sheltered by our friends from the International Solidarity Movement the night before they attacked the popular Tel Aviv bar. Mr. Pankhurst has been recruiting for Hizb ut Tahrir on the LSE campus.” [2]
Oder:
“The students’ union of the London School of Economics (LSE) passed a motion to twin with the Islamic University in Gaza [...] The Islamic University in the Gaza Strip is not only an educational academic institution. It is a Hamas political stronghold of which Hamas made extensive use for its military-terrorist wing. On December 28, 2009, the second day of Operation Cast Lead, the Israeli Air Force attacked the university’s center for the research and develop of Hamas’ weapons, located in the university laboratories. The labs produced, among other things, the rockets used by Hamas to attack the residents of the State of Israel.” [3]
Oder:
“Now it turns out that LSE accepted a donation of 1.5 million British pounds from the Gadhafi International Charity and Development Foundation, which is chaired by the Libyan leader’s son, Seif al-Islam Gadhafi, an LSE graduate.” [4]
Oder:
“The University of London Union voted Wednesday to institute and campaign for boycott, divestment and sanctions in support of Palestine, a union statement said. The motion called for investigations into the union’s investments and contracts with companies which violated Palestinian human rights. London School of Economics senate member Ashkok Kumar said the union had previously boycotted South Africa and Barclays Bank in protest over the Apartheid regime. ‘We are now responding to the Palestinian call for civil action in support of their fight against racism,’ Kumar said, speaking in defense of the motion. The motion passed by 10 votes to one.” [5]
Es hätte, wie Sie liebe Leser sehen, einiges an Material für eine nicht unbedingt investigative, aber wenigstens um Aufklärung bemühte Berichterstattung gegeben. Stattdessen zerrt man lieber Prinz Harry of Wales aus der Versenkung, der im Übrigen nie an der “London School of Economic” studierte [6]. Letzterer Verein heißt, auch das soll nicht unerwähnt bleiben, mit vollem Namen übrigens London School of Economics and Political Science, was nicht unbedingt beruhigend wirkt, sollte das bedeuten, dass von dort der politische Führungsnachwuchs der Zukunft kommt. Alles das aber interessiert die Süddeutsche nicht. Der Grund dafür dürfte auf der Hand liegen: man ist geistig wie moralisch nicht weit voneinander entfernt. Und diese Verwandtschaft soll wohl nicht unbedingt für jeden sofort erkennbar sein.
Mit tönendem Gruß
Peter Zangerl, alias Moritatensaenger
[2] http://israelmatzav.blogspot.com/2010/01/londonistan-go-to-university-blow-up.html
[3] http://israelmatzav.blogspot.com/2010/01/perfect-london-school-of-economics.html
[4] http://israelmatzav.blogspot.com/2011/02/london-school-of-economics-stops.html
[5] http://www.maannews.net/eng/ViewDetails.aspx?ID=389181
[6] http://en.wikipedia.org/wiki/Henry_Charles_Albert_David_Mountbatten-Windsor#Education